Kritik an Nicolas Jackson: Vincent Kompany verteidigt Stürmer

Kritik an Nicolas Jackson: Vincent Kompany verteidigt Stürmer

Nicolas Jackson sieht sich nach seinen jüngsten Leistungen beim FC Bayern München zunehmender Kritik ausgesetzt. Doch Trainer Vincent Kompany stellt sich hinter den Stürmer.

München – Der FC Bayern hat in der Saison 2025/26 mit 13 Siegen aus 13 Pflichtspielen offiziell den Titel des erfolgreichsten Teams in den europäischen Top-Ligen errungen. Die Mannschaft von Cheftrainer Vincent Kompany überzeugt nicht nur in der Bundesliga, sondern zeigt auch im Pokal und in der Champions League eine beeindruckende Dominanz.

Es überrascht nicht, dass viele Stars des FC Bayern in den letzten Wochen individuell herausragende Leistungen gezeigt haben. Top-Torjäger Harry Kane, der unermüdliche Konrad Laimer und das aufstrebende Talent Lennart Karl haben sich besonders hervorgetan. Anders verhält es sich jedoch mit Nicolas Jackson. Trotz der harmonischen Zusammenarbeit im Angriff des deutschen Rekordmeisters hat die Leihgabe des FC Chelsea Schwierigkeiten, Fuß zu fassen.

In den letzten Wochen nahm die Kritik am senegalesischen Nationalspieler zu, der in der Bundesliga noch ohne Torbeteiligung ist. Experten wie der bekannte Kommentator Marcel Reif äußerten sich deutlich. „Er kommt rein und wirkt wie ein Fremdkörper“, sagte der 75-Jährige kürzlich in der Sendung "Reif ist live". „Er ist im Moment noch kein Bayern-Spieler. Ob er einer wird, das weiß ich nicht.“

Glücklicherweise teilt Kompany diese Meinung nicht. „Ich habe vielleicht eine etwas andere Sichtweise auf Jackson als das Kollektiv“, erklärte der Belgier auf der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Köln am Mittwochabend (20:45 Uhr, alle TV-Infos hier).

Es sei „natürlich einfacher, wenn man zwei, drei Tore schießt, dann gibt es keine Diskussionen mehr“, bemerkte Kompany, fügte jedoch klar hinzu: „Meine Meinung ist, dass Jackson uns bereits viel geholfen hat, auch in dieser Rolle.“ In den letzten beiden Spielen hatte Jackson in der Sturmspitze begonnen, während Harry Kane hinter ihm eine zurückgezogene Position einnahm.

Ob die Münchner im Pokal auf die Kombination Jackson-Kane setzen, wollte der Trainer im Vorfeld nicht verraten. Er vertraue allen seinen Spielern, sagte Kompany lediglich. „Es ist mir eigentlich nicht so wichtig, wer spielt“, erklärte er. Eines scheint jedoch klar: Jackson muss sein Potenzial bald auf den Platz bringen, wenn er im Super-Team des FC Bayern auch langfristig einen Platz haben möchte.

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