Kritische Aussagen von Uli Hoeneß über Max Eberl und die Reaktion von Hasan Salihamidžić

Kritische Aussagen von Uli Hoeneß über Max Eberl und die Reaktion von Hasan Salihamidžić

Nach den überraschend kritischen Äußerungen von Uli Hoeneß in Richtung Max Eberl erhielt der Sportvorstand Unterstützung von Hasan Salihamidžić.

München – Unmittelbar vor dem DFB-Pokalfinale geriet Max Eberl erneut ins Kreuzfeuer von Uli Hoeneß. Die brisanten Äußerungen des Ehrenpräsidenten im Spiegel über die ungewisse Zukunft Eberls beim FC Bayern München sorgten nicht nur für Aufsehen, sondern auch für Überraschung hinsichtlich des Zeitpunkts, der auf den Tag des Endspiels fiel. Hasan Salihamidžić, Eberls Vorgänger, erinnerte sich an seine eigene Zeit beim Rekordmeister.

„Ich musste das auch durchmachen. Beim FC Bayern muss man mit allem rechnen, besonders wenn Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und Herbert Hainer im Spiel sind“, äußerte der 49-Jährige am Sonntag im Sport1-Doppelpass. „Es kommt immer wieder ein Interview, das du nicht erwartest.“ Dennoch nahm Salihamidžić auch Hoeneß in Schutz.

Er betonte, dass der Zeitpunkt der Veröffentlichung des Interviews unglücklich sei und wahrscheinlich nicht von Hoeneß beabsichtigt war. „Das Interview wurde am Freitag geführt, das weiß ich zufällig. Ich will ihn nicht verteidigen – aber so, wie ich ihn kenne, wusste er nicht, dass es am Samstag ausgestrahlt wird. Da bin ich mir sicher“, erklärte Brazzo.

Zusätzlich lobte Salihamidžić seinen Nachfolger: „Max ist damit sehr, sehr gut umgegangen“, sagte der Ex-Profi über Eberls Reaktion auf die pikanten Zitate von Hoeneß. Der letztlich ungefährdete 3:0-Sieg des FC Bayern gegen den VfB Stuttgart im DFB-Pokalfinale trug ebenfalls dazu bei, dass die Stimmung relativ entspannt blieb. „Deshalb wird Uli auch glücklich sein, dass nichts passiert ist.“

Max Eberl hat bis zum 30. Juni 2027 beim alten und neuen deutschen Meister und Pokalsieger einen Vertrag. Die Frage nach seiner Zukunft wird jedoch voraussichtlich erst bei der nächsten Aufsichtsratssitzung des FC Bayern im August entschieden. „Ich bin hier, um meine Arbeit zu machen. Ich bin bereit, weiterzumachen, wenn man das möchte“, hat sich Eberl bereits positioniert.

Topics

Related news