Leon Goretzka könnte den FC Bayern verlassen
Leon Goretzka könnte den FC Bayern München im kommenden Sommer verlassen. Ein Teamkollege hat jedoch große Achtung vor dem 30-Jährigen.
München – Für Leon Goretzka sind die letzten Monate alles andere als einfach. Der FC Bayern eilt von Rekord zu Rekord, was die Umstellung der Mannschaft erschwert. Goretzka erhält zwar Spielzeit, gilt jedoch nicht als unantastbar. Seine mögliche Abwanderung ist daher keine Überraschung. Teamkollege Aleksandar Pavlovic äußerte sich jedoch bedauernd über einen potenziellen Abschied Goretzkas.
Goretzkas Vertrag beim deutschen Rekordmeister läuft im Sommer 2026 aus. Ob eine Vertragsverlängerung zustande kommt, ist derzeit ungewiss. Auf der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel der Bayern gegen St. Gilloise sprach Pavlovic darüber, wie wichtig Goretzka für seine persönliche Weiterentwicklung war. Die Pressekonferenz war jedoch von technischen Tonproblemen betroffen.
„Leon war für mich eine große Unterstützung, als ich hierher kam. Er hat mich sehr gut aufgenommen. Ich hatte immer gute Gespräche mit ihm und er hat mir viele wertvolle Tipps gegeben. Dafür bin ich ihm dankbar. Er ist ein großartiger Fußballer und Mensch“, schwärmte der 21-jährige Sechser. Ein Abschied seines Kollegen steht auf seiner Wunschliste sicherlich nicht weit oben.
Gleichzeitig bleibt Pavlovic jedoch zurückhaltend, da er weiß, dass die Entscheidung über Goretzkas Zukunft letztlich nicht in seiner Hand liegt. „Über alles andere entscheiden der Verein und er selbst. Dazu kann ich nicht viel sagen.“ Ironischerweise steht Pavlovic in direkter Konkurrenz zu Goretzka um einen Stammplatz und hat derzeit die Nase vorn.
Sofern Pavlovic fit bleibt und seine aktuelle Form beibehält, wird es für Goretzka äußerst schwierig, ihn aus der ersten Elf zu verdrängen. In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob sich Goretzka und die Verantwortlichen des FC Bayern dennoch für eine Vertragsverlängerung entscheiden. Trotz des internen Konkurrenzkampfes wird Aleksandar Pavlovic hoffen, dass es nicht zu einem Abschied Goretzkas kommt.