Leon Goretzka steht vor Abschied vom FC Bayern

Leon Goretzka steht vor Abschied vom FC Bayern

Die Ära von Leon Goretzka beim FC Bayern München neigt sich wohl dem Ende zu, da sein Vertrag im kommenden Sommer ausläuft. Nach mehr als einem halben Jahr ohne nennenswerte Fortschritte in seiner Karriere beim Verein deutet alles auf einen Abschied hin.

Nach dem 4:0-Sieg gegen den 1. FC Heidenheim, den Max Eberl als „Abrundung einer herausragenden Halbserie“ für den FC Bayern bezeichnete, kann man die beeindruckende Leistung der Mannschaft unter Trainer Vincent Kompany nur bestätigen.

Im Jahr 2025 trugen viele Spieler zum Erfolg des Teams bei, darunter auch Leon Goretzka. Nach seiner schwierigen Phase im vergangenen Jahr blieb er bemerkenswert professionell und kämpfte sich langsam zurück in die Mannschaft. Dies verdient großen Respekt.

Trotz seiner zurückgehenden Rolle im Team erhält Goretzka weiterhin Spielminuten und zeigt selten wirklich schwache Leistungen. Dennoch lässt die vergangene Hinrunde darauf schließen, dass es für einen neuen Vertrag bei den Münchnern nicht mehr ausreichen wird. Ein Abschied scheint unausweichlich.

In seinen besten Zeiten dominierte Goretzka das Mittelfeld, erzielte Tore und bestach durch seine Dynamik. Diese scheint ihm jedoch weitgehend abhandengekommen zu sein. Oftmals verschleppt er das Tempo und wählt den sicheren Querpass, anstatt Risiken einzugehen.

Vor kurzem sorgte der Triple-Sieger für Aufsehen, als er alle seine Instagram-Fotos mit Bayern-Bezug löschte. Auch seine Körpersprache wirkte resigniert, was darauf hindeutet, dass er sich an einem entscheidenden Punkt seiner Karriere befindet. Berichten aus Spanien zufolge soll Atletico Madrid Interesse an dem 30-Jährigen zeigen, der mit seiner starken Physis gut ins Team von Diego Simeone passen würde.

Ein stiller Abschied scheint wahrscheinlich, da Goretzka nicht für öffentliche Auftritte bekannt ist. Intern äußert er seine Meinung offen, bleibt jedoch nach außen hin der bescheidene Arbeiter aus dem Ruhrgebiet. Man kann nur hoffen, dass er die Anerkennung erhält, die er verdient.

Berichtet aus Heidenheim von Marius Epp

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