Luca Netz kämpft um seine Chancen bei Nottingham Forest

Luca Netz kämpft um seine Chancen bei Nottingham Forest

Im Winter wechselte ein Spieler von Borussia Mönchengladbach nach England, in der Hoffnung, ein erfolgreiches Kapitel seiner Karriere zu beginnen. Bisher bleibt dieser Erfolg jedoch aus.

Nottingham – Der Wechsel zu Nottingham Forest sollte für Luca Netz neuen Schwung in seine Karriere bringen. Der 22-Jährige hatte in der Hinrunde bei Borussia Mönchengladbach nur sporadisch gespielt. Doch der Wintertransfer in die Premier League Anfang Februar hat sich bislang nicht positiv ausgewirkt.

In seinem ersten Monat bei Nottingham spielte der gebürtige Berliner nur eine untergeordnete Rolle. Von den sechs Begegnungen seit seinem Wechsel kam er nur in zwei als Einwechselspieler zum Einsatz. Dreimal schaffte er es nicht einmal in den Kader. Immerhin durfte er am Sonntag gegen Brighton etwa eine halbe Stunde spielen.

Netz erlebt turbulente Wochen, nicht nur in Bezug auf seine Spielzeit, sondern auch angesichts der sportlichen Situation seines Vereins. Nottingham ist seit Januar in der Liga sieglos und hat sich auf den 17. Tabellenplatz zurückgefallen. Der Vorsprung auf West Ham United, das auf dem ersten Abstiegsplatz steht, beträgt nur noch zwei Punkte. Am Mittwoch steht zudem ein schwieriges Auswärtsspiel gegen Manchester City auf dem Programm.

Dennoch könnte Netz von der schwierigen sportlichen Lage seines neuen Vereins profitieren. Seit zwei Wochen steht mit Vitor Pereira ein neuer Trainer an der Seitenlinie, der bereits der vierte Cheftrainer von Nottingham Forest in dieser Saison ist. Netz könnte die Gelegenheit nutzen, um sich unter dem neuen Manager für den Saisonendspurt zu empfehlen.

Für Netz, der bereits 17 Spiele für die U21-Nationalmannschaft Deutschlands absolviert hat, spricht seine Flexibilität auf der linken Seite. Ursprünglich als Linksverteidiger ausgebildet, spielte er bei Borussia Mönchengladbach jedoch regelmäßig im Mittelfeld. Vielseitigkeit ist in England, insbesondere auf den Außenbahnen, gefragt; die Rolle der „Wingbacks“ – offensiven Flügelverteidiger – wird zunehmend beliebter.

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