Lucas Hernández feiert Champions-League-Sieg mit vertrautem Jubel

Lucas Hernández feiert Champions-League-Sieg mit vertrautem Jubel

Der ehemalige Bayern-Verteidiger Lucas Hernández hat erneut den Champions-League-Titel gewonnen. Der kuriose Jubel, den er dabei zeigte, erinnert an seinen Triumph im Jahr 2020 mit den Münchnern.

In Budapest verteidigte Paris Saint-Germain am Samstagabend den Champions-League-Titel gegen Arsenal im Elfmeterschießen. Bei der anschließenden Feier sorgte der Ex-Bayern-Spieler Lucas Hernández für vertraute Jubelbilder.

Der 30-jährige Franzose präsentierte seinen charakteristischen Jubel: Er setzte sich den Champions-League-Pokal über den Kopf, sodass sein Gesicht nicht mehr zu sehen war – genau wie er es bereits 2020 beim Titelgewinn mit dem FC Bayern in Lissabon getan hatte. Sechs Jahre liegen zwischen diesen beiden Momenten, doch die Geste bleibt unverändert.

Hernández wechselte 2019 für eine damalige Rekordsumme von 80 Millionen Euro von Atlético Madrid zu Bayern München. Während seiner Zeit in München gewann er vier Meisterschaften, einmal den DFB-Pokal und 2020 die Champions League, was ihm das Triple einbrachte. 2023 wechselte er schließlich ablösefrei zu Paris Saint-Germain. Allerdings läuft es sportlich bei PSG nicht immer nach Plan.

Im Champions-League-Finale in Budapest saß Hernández 90 Minuten auf der Bank und wartete vergeblich auf eine Einwechslung. Auch in der Verlängerung blieb er auf der Ersatzbank. Unter Trainer Luis Enrique kommt der 30-jährige Verteidiger nicht mehr regelmäßig zum Einsatz und muss sich häufig mit der Rolle des Reservisten begnügen.

Seine undankbare Position hinderte ihn jedoch nicht daran, den Triumph in vollen Zügen zu genießen. Auf dem Podium in Budapest griff Hernández beherzt zur Trophäe und zog sie sich – unter dem Jubel seiner Mitspieler – über den Kopf. Dieses Bild erinnerte sofort an 2020 und wurde in den sozialen Medien viral.

Trotz seiner Rolle als Reservist bei PSG wurde Hernández in den französischen Kader für die Fußball-Weltmeisterschaft berufen. Frankreich gilt als einer der Top-Anwärter auf den Titel. Für den Verteidiger könnte es also ein goldener Sommer werden. Die einzige schlechte Nachricht: Der WM-Pokal lässt sich nicht über den Kopf ziehen.

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