Luis Díaz: Ein Traum wird wahr beim FC Bayern München
Luis Díaz hat bereits in seiner Jugend in Kolumbien den FC Bayern München verfolgt. Zwei Legenden des Vereins haben ihn damals besonders beeindruckt.
München – Mit 75 Millionen Euro war Luis Díaz, trotz des Last-Minute-Deals von Nicolas Jackson, in diesem Sommer der Toptransfer des FC Bayern München. Der Kolumbianer hat einen bemerkenswerten Weg aus Südamerika hinter sich. Selbst in seiner Heimatstadt Barrancas im abgelegenen Departamento La Guajira ist der deutsche Rekordmeister präsent, wie der 28-Jährige in einem Interview mit dem FCB-Klubmagazin 51 verriet.
Der Außenstürmer enthüllte, dass ihn zwei Spieler besonders geprägt haben: „Ich habe schon immer sehr viel Fußball geschaut. Wenn ich zu Hause bin, sehe ich eigentlich alles. Meine ersten Erinnerungen an den FC Bayern sind Robben und Ribéry“, schwärmt der Kolumbianer über seine Vorgänger auf der offensiven Außenbahn.
Das legendäre Duo „Robbery“ des FC Bayern München ist jedoch nicht das einzige, was einen bleibenden Eindruck bei Luis Díaz hinterlassen hat. „Und dann gab es da auch einen Spieler namens ‚Schweinsteiger‘, oder so, ja?“, sagte Díaz. Besonders das Champions-League-Finale 2013, das der FCB gegen Borussia Dortmund gewann, ist dem Kolumbianer gut in Erinnerung geblieben.
Diese Partie habe ihn sogar „geprägt“, wie der 28-Jährige preisgibt. Nach seinem Wechsel zu den Bayern erhielt er zahlreiche Glückwünsche. Auch der ehemalige Bayern-Spieler James Rodríguez meldete sich bei Díaz: „James hat mir zu meinem Wechsel zu Bayern gratuliert. Er sagte, es sei der perfekte Verein für mich und ich werde mich in München bestimmt wohlfühlen“, verriet Díaz und fügte hinzu: „Er wünscht mir viele Titel!“
Luis Díaz vom FC Bayern und sein Freund James Rodríguez, der mittlerweile beim Club León in Mexiko unter Vertrag steht, können sich nun intensiver austauschen. Für beide steht die WM-Qualifikation mit der kolumbianischen Nationalmannschaft an. Kolumbien benötigt in den letzten beiden Partien gegen Bolivien und Venezuela mindestens einen Sieg, um sich aus eigener Kraft für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada zu qualifizieren.