Łukasz Piszczek beendet Trainerlaufbahn bei GKS Tychy nach nur vier Monaten

Łukasz Piszczek beendet Trainerlaufbahn bei GKS Tychy nach nur vier Monaten

Nach großen Erfolgen mit dem BVB beginnt die Trainerkarriere von Łukasz Piszczek holprig. Nun endet die erste Station nach nur wenigen Wochen.

Tychy – Vier Monate nach seinem Amtsantritt ist das Trainerexperiment von Łukasz Piszczek bei GKS Tychy beendet. Der polnische Zweitligist gab am 10. März 2026 die Trennung vom 40-jährigen Ex-Profi bekannt, nachdem er in acht Spielen keinen einzigen Sieg erringen konnte. „Der Vertrag mit Trainer Lukasz Piszczek wurde im gegenseitigen Einvernehmen gekündigt“, teilte der Klub offiziell mit.

Laut übereinstimmenden Medienberichten soll Piszczek den entscheidenden Schritt selbst gemacht haben: Nach der 0:4-Niederlage gegen den Tabellennachbarn Stal Mielec am vergangenen Wochenende soll er seinen Rücktrittswunsch an die Vereinsverantwortlichen herangetragen haben. Die Bilanz seiner kurzen Amtszeit ist ernüchternd.

In acht Spielen holte GKS Tychy unter Piszczek lediglich zwei Punkte. Der Klub steht auf dem letzten Tabellenplatz der polnischen zweiten Liga und hat einen Rückstand von sechs Punkten auf einen Nichtabstiegsplatz, zehn Spieltage vor Saisonende. Der Abstieg droht konkret. Die 0:4-Niederlage gegen Stal Mielec war der Tiefpunkt einer Amtszeit, die nie richtig in Fahrt kam.

Bei Piszczeks Amtsantritt im November 2025 waren die Erwartungen hoch. Für deutsche Fußballfans ist Piszczek vor allem als BVB-Ikone bekannt. Elf Jahre lang, von 2010 bis 2021, war der Rechtsverteidiger eine feste Größe in Dortmund. Er kam ablösefrei von Hertha BSC und absolvierte insgesamt 382 Pflichtspiele für den BVB. Mit Borussia Dortmund gewann er zweimal die deutsche Meisterschaft und dreimal den DFB-Pokal und bestritt 66 Länderspiele für die polnische Nationalmannschaft.

Gemeinsam mit Piszczek verlassen auch seine Co-Trainer Przemysław Gomułka und Robert Góralczyk den Klub. „GKS Tychy dankt Trainer Lukasz Piszczek für seine Arbeit, sein Engagement und seine Professionalität“, heißt es in der offiziellen Mitteilung. Als Nachfolger wurde der österreichische Trainer Rene Poms (50) verpflichtet, der zuletzt als Assistent bei Lech Posen unter Nenad Bjelica tätig war.

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