Manuel Neuer verpasst Pokalspiel gegen Köln
Manuel Neuer wird im Pokalspiel gegen den 1. FC Köln aufgrund einer Rotsperre nicht im Tor stehen. Ob er die Reise dennoch antreten wird, liegt in der Entscheidung des Bayern-Kapitäns.
Trainer Vincent Kompany ließ auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit Köln wissen, dass die Entscheidung, ob Neuer das Team am Mittwoch begleitet, ihm selbst überlassen wird. „Die Entscheidung ist frei und liegt bei Manu. In seinem Kopf muss er sich auf Leverkusen vorbereiten, das ist seine Rolle“, erklärte der Bayern-Coach. Am Samstag steht in der Bundesliga das Topspiel gegen Bayer Leverkusen auf dem Programm.
Kompany betonte weiter: „Wer mitfliegen oder mitfahren möchte, kann das immer bei uns. Man darf nicht vergessen, dass wir kurz danach spielen. Die Vorbereitung auf Leverkusen ist das Wichtigste für ihn.“ Die Rotsperre wird Neuers Status als Nummer eins im Tor des FC Bayern München nicht beeinträchtigen. „Er ist immer noch ein sehr aktiver Torwart von Bayern München. Torwarttrainer würde ich ihn nicht nennen“, sagte Kompany mit einem Lächeln. Neuer hatte bereits im Spiel gegen Gladbach pausiert, um Jonas Urbig nach dessen Verletzung wieder Spielpraxis zu ermöglichen – eine bewusste Entscheidung im Hinblick auf das wichtige Pokalspiel in Köln.
Im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach zeigte Urbig trotz einer strittigen Szene mit einem diskutierten Handspiel eine souveräne Leistung. Sportdirektor Christoph Freund lobte den jungen Torhüter: „Er trainiert richtig gut. Er ist sehr ehrgeizig und will sich jeden Tag verbessern. Er hat hier eine perfekte Plattform mit dem Torwarttrainerteam und kann von Manu und Ulle, zwei sehr erfahrenen Torhütern, viel lernen und sich austauschen.“
Wie es nach der Saison mit Neuer weitergeht, ist ungewiss. Laut Informationen von SPORT1 könnten in der Winterpause Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung stattfinden – die Entscheidung liegt jedoch ganz beim Spieler. Nach dem 4:0-Sieg in der Champions League gegen Brügge scherzte Neuer auf Nachfrage: „Ich muss mal auf meine Knochen achten.“