Marc Cucurella kündigt Rücktritt aus der Nationalmannschaft an

Marc Cucurella kündigt Rücktritt aus der Nationalmannschaft an

Marc Cucurella steht kurz davor, auf Verbandsebene Geschichte zu schreiben. Nur wenige Tage vor dem WM-Finale mit Spanien gibt er seinen Rücktritt bekannt.

New York – Zwei Jahre nach dem Gewinn der Europameisterschaft strebt Spanien nun den WM-Titel an, muss jedoch zunächst Argentinien im Endspiel (Sonntag, 21 Uhr – alle TV-Infos) besiegen. Einer der Schlüsselspieler im Team von Luis de la Fuente war, wie bereits bei der EM 2024, Marc Cucurella. Ausgerechnet er kündigt nun kurz vor dem Finale der Weltmeisterschaft seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft an.

„Wenn ich die Weltmeisterschaft gewinne, trete ich aus der Nationalmannschaft zurück“, erklärte der Linksverteidiger gegenüber dem spanischen TV-Sender Movistar+. Mit diesen Aussagen sorgte Cucurella wenig überraschend für Aufregung in seinem Heimatland, schließlich ist er ein unumstrittener Stammspieler bei der „Furia Roja“ und aus der Startelf nicht wegzudenken.

Während der WM stand der 27-Jährige in jedem Spiel in der Startelf und spielte über die gesamte Distanz – auch dank seiner Leistung hat Spanien im Turnierverlauf bislang nur ein Gegentor kassiert. Zudem kann Cucurella auf eine beeindruckende Bilanz in der Nationalmannschaft zurückblicken: Von 31 Länderspielen durfte er 30 Mal von Beginn an spielen. Er ist der Inbegriff eines Schlüsselspielers.

Das Vertrauen seines Trainers möchte Cucurella auf kuriose Weise zurückzahlen. Vor wenigen Wochen kündigte er an, sich das Gesicht von Luis de la Fuente tätowieren zu lassen, falls Spanien Weltmeister wird. Einzelheiten wie Größe oder Position des Tattoos hat er jedoch noch nicht verraten. So könnte die Weltmeisterschaft für Cucurella neben seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft noch eine weitere Veränderung mit sich bringen.

Nach dem Turnier beginnt für ihn ohnehin ein neues Kapitel. Während der WM schloss der Verteidiger seinen Wechsel zu Real Madrid ab. „Ich bin sehr glücklich über diese neue Etappe. In einem Tag hatten wir es erledigt, jetzt kann ich mich auf die WM konzentrieren“, sagte er damals. Die Königlichen machen von einer Ausstiegsklausel Gebrauch und überweisen 55 Millionen Euro an den FC Chelsea.

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