Marco Russ: Ein Rückblick auf seine Legende bei Eintracht Frankfurt

Marco Russ: Ein Rückblick auf seine Legende bei Eintracht Frankfurt

Marco Russ zählt zu den herausragenden Vereinslegenden von Eintracht Frankfurt. Der ehemalige Verteidiger reflektiert nun über seine erfolgreichen Jahre mit der SGE.

Frankfurt – Vor 30 Jahren trat Marco Russ, damals elf Jahre alt, der Frankfurter Eintracht bei. Er kämpfte sich bis in die Profi-Mannschaft hoch und bestritt am Ende fast 300 Pflichtspiele für die Adler. Auch eine Hodenkrebs-Erkrankung überstand der Innenverteidiger. 2018 feierte er mit den Hessen den DFB-Pokal-Sieg. Heute arbeitet er als Video-Analyst für den Klub und zeigt regelmäßig, dass für ihn nur die SGE zählt.

Auf Instagram präsentiert sich Russ oft mit dem Adler auf der Brust. Kürzlich veröffentlichte er ein Video, das vielen Fans die Tränen in die Augen trieb. „Für immer Eintracht Frankfurt“, schrieb der 41-Jährige. In dem fast einminütigen Clip zeigt er die besten Szenen aus vielen Jahren bei der SGE, die große Emotionen hervorrufen.

Das Video enthält Höhepunkte wie die Wahl zum Kapitän, große Torjubel, unzählige emotionale Momente aus dem Berliner Olympiastadion 2018, sein unglaubliches Comeback nach überstandener Krebserkrankung, Eindrücke aus dem Training und innige Umarmungen mit Ex-Trainer Niko Kovač. In zwei Jahrzehnten in Frankfurt hat Russ viel erlebt. Diese Erinnerungen trägt er nicht nur im Herzen, sondern teilt sie auch mit den Eintracht-Fans.

„Schneidet hier jemand Zwiebeln?“, fragte eine Anhängerin unter dem Video auf Instagram. Ein weiterer Fan kommentierte: „Russa, du bist und bleibst der Beste. Es wäre schön, dich heute noch auf dem Platz zu sehen. Am besten mit 20, damit du unser Tor lange schließt. Selbst heute wäre die Abwehr dichter mit dir.“ Der Begriff „Legende“ fällt in den Kommentaren fast im Minutentakt.

Marco Russ erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit bei allen Eintracht-Anhängern. Die aktuellen Zeiten bei der SGE sind turbulent, ein Sieg gegen Wolfsburg am Samstag wird fest eingeplant. Auch Russ wird am Wochenende die Daumen drücken, denn ein Comeback auf dem Platz ist für ihn nicht mehr möglich.

Topics

Related news