Mario Basler entschuldigt sich bei Leon Goretzka im Doppelpass

Mario Basler entschuldigt sich bei Leon Goretzka im Doppelpass

München – Mario Basler hat kürzlich in der Sendung "Doppelpass" für Aufsehen gesorgt, als er sich für eine frühere Äußerung über Leon Goretzka entschuldigte. Im Jahr 2018 hatte Basler in der gleichen Sendung die Prognose abgegeben, dass Goretzka bei Bayern München nicht Fuß fassen würde.

Damals äußerte Basler: „Wir müssen uns die Frage stellen: Setzt er sich bei Bayern durch? Ist der Junge mit 22 zufrieden, wenn er bei Bayern nur fünf Einsätze hat? Weil bei Bayern München gibt‘s andere Granaten als Leon Goretzka.“ Fast sieben Jahre später kann Goretzka auf 309 Pflichtspiele für die Münchner zurückblicken.

In einem Interview mit den Vereinsmedien erinnerte sich Goretzka an die damalige Wette zwischen Basler und Peter Neururer, in der Basler vorhersagte, dass Goretzka keine fünf Spiele für Bayern absolvieren würde. „Es sind dann ja doch ein paar mehr geworden“, bemerkte Goretzka und fragte sich, ob Neururer seine Wette je eingelöst hat.

Am Sonntag griff der "Doppelpass" Baslers frühere Prognose auf. Er musste zugeben, dass er 2018 vollkommen falsch lag. Darüber hinaus forderte er Bayern-Trainer Vincent Kompany auf, Goretzka im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen PSG neben Joshua Kimmich aufzustellen. Trotz seiner Skepsis bezüglich der vielen Gegentore äußerte Basler den Wunsch, dass Goretzka im Team bleibt.

„Warum muss ich mich entschuldigen? Ich habe die Aussage gemacht und geglaubt, dass der Schritt zu groß ist. Es ist doch super, dass sich Leon so entwickelt hat und dass er im ersten Jahr bereits 23 Spiele gemacht hat“, erklärte Basler. Er fügte hinzu: „Es tut mir leid, dass er beim FC Bayern nicht bleibt. Das tut mir richtig weh, dass er weg muss.“ Schließlich sprach er auch direkt Goretzka an: „Leon, natürlich entschuldige ich mich auch bei dir. Ich war damals nicht überzeugt, heute bin ich total von dir überzeugt. Schade, dass du weggehst vom FC Bayern.“ Ob seine Entschuldigung beim 31-Jährigen ankommt, bleibt abzuwarten.

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