Mathys Tel vor Wechsel zu FC Porto

Mathys Tel vor Wechsel zu FC Porto

Mathys Tel, einst als Supertalent beim FC Bayern München gehandelt, steht möglicherweise vor einer weiteren Veränderung in seiner Karriere. Nach seinem Wechsel zu Tottenham Hotspur könnte sein Aufenthalt dort bald enden, da Interesse aus Portugal gemeldet wird.

Seit seinem Abschied von Bayern hat Tel Schwierigkeiten, seine Karriere in Schwung zu bringen. Nach unzureichender Spielzeit beim deutschen Rekordmeister wurde er im Winter 2025 an Tottenham verliehen, bevor er ein halbes Jahr später für 35 Millionen Euro fest verpflichtet wurde. In seiner ersten vollständigen Saison in Nordlondon konnte er sich jedoch nicht durchsetzen.

In der Premier League kam Tel nur auf 13 Startelfeinsätze. Obwohl der junge Offensivspieler häufig eingewechselt wurde, erzielte er in 38 Pflichtspielen lediglich vier Tore. Sowohl individuell als auch im Team erlebte Tel eine schwierige Phase, da Tottenham sich erst in den letzten Wochen der Saison vor dem drohenden Abstieg in die Zweitklassigkeit retten konnte.

Nach einem insgesamt enttäuschenden Jahr könnte Tel die Spurs bereits in diesem Sommer verlassen. Sein Vertrag läuft zwar bis 2031, doch die unzureichende Spielzeit belastet den mittlerweile 21-Jährigen. Laut dem portugiesischen Sportmagazin Bola na Rede und weiteren Medien wurde Tel dem FC Porto angeboten.

Der vorgeschlagene Deal sieht eine Leihe mit anschließender Kaufoption vor, die sich auf etwa 30 Millionen Euro belaufen soll. Damit könnte Tottenham nahezu die gesamte Ablösesumme zurückgewinnen, die im vergangenen Jahr an den FC Bayern überwiesen wurde. Für Tel könnte ein Wechsel nach Porto die Chance sein, seine Karriere abseits des großen Medientrubels der Premier League wieder auf Kurs zu bringen.

Bei Bayern brach Tel 2022 mit nur 17 Jahren und 126 Tagen in die große Fußballwelt auf und ist bis heute der jüngste Torschütze des deutschen Rekordmeisters. Trotz vielversprechender Leistungen konnte er sich an der Isar jedoch nicht durchsetzen, was weniger an seinen Fähigkeiten, sondern vielmehr an der starken Konkurrenz, insbesondere hinter Topstürmer Harry Kane, lag.

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