Moussa Diaby zieht Rückkehr nach Europa in Betracht

Moussa Diaby zieht Rückkehr nach Europa in Betracht

Ein ehemaliger Bundesliga-Star plant offenbar, seine Zeit in Saudi-Arabien zu beenden. Borussia Dortmund wird als möglicher Abnehmer gehandelt.

Dortmund – Nach rund anderthalb Jahren in Saudi-Arabien scheint Moussa Diaby genug von der Wüstenluft zu haben und möchte laut einem Bericht von TEAMtalk nach Europa zurückkehren. Nachdem ein Wechsel zu Inter Mailand im vergangenen Winter-Transferfenster gescheitert war, gibt es weiterhin vielversprechende Verbindungen zu den europäischen Top-Ligen, darunter auch die Bundesliga und Borussia Dortmund.

Sowohl der BVB als auch RB Leipzig verfolgen die Situation des französischen Spielers aufmerksam. Obwohl Diaby aufgrund seiner vierjährigen Zeit bei Bayer Leverkusen (2019 bis 2023) und seiner Bundesliga-Erfahrung grundsätzlich für beide Klubs von Interesse wäre, erscheint ein Wechsel aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen eher unwahrscheinlich.

Im Winter wurde über eine Leihe mit einer Kaufoption in Höhe von 35 Millionen Euro diskutiert. Damit könnte er beim BVB gemeinsam mit seinem Landsmann Ousmane Dembélé der teuerste Neuzugang in der Vereinsgeschichte werden. Angesichts der Tatsache, dass der Spieler hauptsächlich auf dem Flügel eingesetzt wird – einer Position, die im System von Niko Kovač nicht vorhanden ist – ist eine solche Investition jedoch nahezu ausgeschlossen.

In Leipzig könnte Diaby eher in den Fokus rücken, insbesondere wenn Yan Diomande den Verein im Sommer verlässt. Doch auch RB Leipzig könnte aufgrund der zahlungskräftigen Konkurrenz Schwierigkeiten haben. Der FC Chelsea, der FC Liverpool, Tottenham Hotspur und Atlético Madrid haben ebenfalls Interesse an dem 26-Jährigen bekundet. Angesichts dieser Optionen könnte es für Diaby schwierig werden, erneut in die Bundesliga zu wechseln.

Nach einem Jahr bei Aston Villa wechselte Diaby 2024 für 60 Millionen Euro zu Al-Ittihad, wo er in 60 Einsätzen acht Tore erzielt und 29 weitere vorbereitet hat. Trotz seines lukrativen Vertrages, der ihn bis 2029 an den Verein bindet, scheint er sich in Saudi-Arabien nicht ganz wohlzufühlen.

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