Nadiem Amiri könnte Mainz 05 im Sommer verlassen

Nadiem Amiri könnte Mainz 05 im Sommer verlassen

Nadiem Amiri, der Erfolgsgarant für Mainz 05, könnte den Verein im kommenden Sommer verlassen. Die türkische Süper Lig wird als potenzielles Ziel gehandelt.

In dieser Saison hat Amiri seine beeindruckenden Leistungen aus dem Vorjahr noch gesteigert und kommt nach 33 Pflichtspielen auf 16 Tore und vier Vorlagen. Damit hat der Topscorer von Mainz 05 erneut bewiesen, dass er für die Rheinhessen längst bereit ist, neue Herausforderungen anzunehmen. Entsprechend nehmen die Spekulationen über einen Sommerwechsel zu.

Laut Berichten von Sky ist Galatasaray Istanbul an dem neunmaligen deutschen Nationalspieler interessiert und bereitet sich auf einen möglichen Transfer vor. Allerdings gibt es intern beim designierten türkischen Meister unterschiedliche Meinungen über eine Verpflichtung Amiris. Insbesondere Cheftrainer Okan Buruk soll nicht vollständig überzeugt von dem 29-Jährigen sein.

Ohne das Einverständnis des Trainers wird Amiri einem Wechsel an den Bosporus kaum zustimmen, da dieser letztendlich darüber entscheidet, ob er spielt oder nicht. Zudem hat Amiri Berichten zufolge neben Galatasaray weitere Optionen. Ein Verbleib in Mainz, trotz seines bis 2028 laufenden Vertrags, erscheint jedoch als das unrealistischste Szenario. Dennoch befindet sich der Bundesligist in einer komfortablen Verhandlungsposition.

Aufgrund der Vertragslage hoffen die Mainzer laut Sky auf eine angemessene Ablösesumme, die mindestens dem aktuellen Marktwert Amiris von 17 Millionen Euro entspricht. Galatasaray könnte für die 05er der richtige Ansprechpartner sein, da die Löwen angeblich eine weitere Transferoffensive planen, nachdem sie im letzten Jahr bereits Spieler wie Victor Osimhen, Leroy Sané und İlkay Gündoğan verpflichtet haben.

Bevor Amiri jedoch konkrete Pläne für seine Zukunft schmiedet, gilt es für den gebürtigen Ludwigshafener zunächst, sich für die WM zu empfehlen. Nachdem er die letzten vier Länderspiele verletzungsbedingt verpasst hat, sind seine Chancen auf eine Nominierung jedoch gesunken, zumal die Konkurrenz im zentralen Mittelfeld enorm ist. Dennoch bleibt Amiri bis zur Bekanntgabe des Kaders durch Julian Nagelsmann am 21. Mai optimistisch.

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