Nathaniel Brown wechselt zum FC Bayern München
Der Transfer von Nathaniel Brown zum FC Bayern München scheint bereits in trockenen Tüchern zu sein. Bastian Schweinsteiger äußerte sich live im Fernsehen zu dem Wechsel.
New York/München – Obwohl der FC Bayern noch keinen offiziellen Transfer für die kommende Saison bekannt gegeben hat, berichten Quellen, dass sowohl die Verpflichtung von Ismael Saibari (PSV Eindhoven) als auch die von Nathaniel Brown bereits abgeschlossen sind. Der deutsche Rekordmeister wird voraussichtlich für beide Spieler jeweils bis zu 55 Millionen Euro zahlen und hat damit seine Kaderplanung noch vor Beginn der offiziellen Transferperiode erheblich vorangetrieben.
In den Augen von Bastian Schweinsteiger ist der Transfer von Brown ein echter Coup für Bayern. „Gut für Bayern München. Auch gut für Eintracht Frankfurt“, kommentierte der Weltmeister von 2014 vor dem letzten Gruppenspiel Deutschlands gegen Ecuador (1:2) den bevorstehenden Wechsel seines ehemaligen Vereins.
Brown habe sich hervorragend entwickelt und besitze zudem enormes Potenzial. „Glückwunsch an den FC Bayern. Glückwunsch an Eintracht Frankfurt. Glückwunsch Nathaniel Brown“, fügte Schweinsteiger in seiner Funktion als ARD-Experte hinzu. Brown zählte in den ersten beiden WM-Spielen des DFB-Teams zu den auffälligsten Spielern, musste jedoch gegen Ecuador aufgrund einer Verletzung passen.
Vor seiner Zeit bei Bayern machte der 23-Jährige bereits bei Eintracht Frankfurt auf sich aufmerksam und zeigte sein Potenzial. In einer durchwachsenen Saison wusste Brown als einer der wenigen Spieler der Eintracht zu überzeugen. Dass er die SGE zwei Jahre nach seinem Wechsel verlassen würde, war daher nicht überraschend. Dennoch ist es eine kleine Überraschung, dass nun der deutsche Rekordmeister den Zuschlag erhält.
Bevor Brown jedoch für den FC Bayern spielt, steht die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko an. Nach zwei Siegen steht die Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale, wo sie am Montag (29. Juni, 22.30 Uhr) voraussichtlich auf Paraguay trifft. Nach einer kurzen Zwangspause wird der Noch-Frankfurter dann voraussichtlich wieder mitwirken können. Ein Schaufensterauftritt ist für ihn jedoch nicht mehr nötig.