Nick Woltemade: Transfergeschichte und die Folgen für den VfB Stuttgart

Nick Woltemade: Transfergeschichte und die Folgen für den VfB Stuttgart

Die Transfersaga um den ehemaligen VfB-Star Nick Woltemade hat die Fußballwelt in Deutschland beschäftigt. Neueste Informationen werfen ein schlechtes Licht auf den FC Bayern München.

In Stuttgart könnte man meinen, die Geschichte sei abgeschlossen. Nick Woltemade trägt nun das Trikot von Newcastle United und erzielt dort Tore in beeindruckendem Tempo. Auch der VfB Stuttgart kommt ohne seinen ehemaligen Ausnahmestürmer gut zurecht und belegt nach sieben Spieltagen den dritten Platz in der Tabelle.

Dennoch war der Transfer mit einer Ablösesumme von bis zu 90 Millionen Euro so außergewöhnlich, dass er nicht einfach ad acta gelegt werden kann. Schließlich stellt dieser Wechsel den Rekordtransfer des VfB Stuttgart dar. Zudem entwickelte sich ein eigener Schlagabtausch zwischen dem FC Bayern München und dem VfB Stuttgart, bevor Newcastle den Zuschlag erhielt. Die Stuttgarter lehnten gleich drei Angebote von der Säbener Straße ab, ohne eine Miene zu verziehen.

Die Schwaben erweckten den Eindruck, dass sie Woltemade unbedingt in die kommende Saison mitnehmen wollten. Ein solches Szenario wäre für Stuttgart sicherlich nicht ungünstig gewesen. Doch die Wahrheit ist: Laut Informationen von Absolut Fussball, dem Fußball-Portal von Home of Sports, hatte Newcastle United schon viel früher Interesse an Woltemade gezeigt, als bisher angenommen. Das bedeutet, dass der VfB bereits über das Interesse aus England informiert war, als die Bayern um Woltemade boten.

Wie unsere Redaktion erfuhr, waren die Verantwortlichen des VfB bereits bei der ersten Offerte aus München, die etwa 45 Millionen Euro betragen haben soll, über Newcastle informiert. Dass die Engländer jedoch so tief in die Tasche greifen würden, konnten die Verantwortlichen am Neckar nur ahnen.

Zu diesem Thema wollte sich jedoch niemand mehr beim VfB äußern. Für die Schwaben ist das Kapitel Woltemade längst abgeschlossen, und sie blicken nach vorne. Dennoch sind die Stuttgarter weiterhin auf der Suche nach einem Ersatz für den abgewanderten Stürmer, der möglicherweise im Winter am Klubhaus mit dem roten Dach eintreffen könnte.

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