Nicolas Jacksons Wechsel zum FC Bayern und seine ersten Eindrücke
Am Deadline Day wechselte Nicolas Jackson auf Leihbasis zum FC Bayern München. In einem ausführlichen Interview mit dem Mitgliedermagazin „51“ gewährt er nun Einblicke in seine bisherigen Erfahrungen.
Nach der Verpflichtung von Jackson äußerte sich der Ehrenpräsident des FC Bayern, Uli Hoeneß, auf seine charakteristische Weise über den Transfer von Chelsea. Dies geschah im Kontext von Spekulationen über eine hohe Kaufverpflichtung für den senegalesischen Nationalspieler nach dieser Saison. Hoeneß wollte damit Sportvorstand Max Eberl entlasten, erntete jedoch genau das Gegenteil.
Jacksons Berater, Ali Barat, zeigte sich unzufrieden über die Offenheit, mit der Hoeneß Details über den Transfer preisgab, die den Eindruck erweckten, dass Jackson eher eine Notlösung für den FC Bayern sei. Klar ist, dass im Vertrag eine Kaufoption verankert ist, die eine Ablösesumme von 65 Millionen Euro vorsieht. Die Entscheidungsträger des FC Bayern werden sich jedoch ausreichend Zeit lassen, um diese Option zu prüfen.
Jackson selbst sieht seine Zukunft nicht mehr beim Klubweltmeister FC Chelsea, was sein Berater bereits deutlich angedeutet hatte. Der 24-Jährige gibt im FCB-Mitgliedermagazin „51“ Einblicke in seine bisherige Karriere und seine ersten Wochen in München.
Der Fußball spielt für Jackson eine zentrale Rolle: „Der Fußball ist mein Leben. Ohne Fußball wüsste ich nicht, wo ich heute wäre. Als Kind wollte ich sein wie Ronaldo oder Kaká, die großen Stars, zu denen ich aufgeschaut habe. Fußball war das Einzige, woran ich gedacht habe. Jetzt lebe ich die Träume, die ich als Kind hatte, und hoffe, noch mehr erreichen zu können“, erklärt Jackson.
Insgesamt ist er mit seiner Karriere sehr zufrieden: „Ich bin sehr dankbar für alles, was bisher passiert ist – aber ich bin jemand, der lieber nach vorne schaut. Für mich zählt das Hier und Jetzt: beim FC Bayern alles zu geben, mich weiterzuentwickeln und mit der Mannschaft erfolgreich zu sein“, betont der vielseitig einsetzbare Offensivspieler.
Nach nur wenigen Wochen in München besuchte Jackson zum ersten Mal das Oktoberfest, das größte Volksfest der Welt: „Ich bin wirklich glücklich, hier zu sein und mit so großen Namen zu spielen. Das Oktoberfest war etwas ganz Besonderes für mich, da ich Traditionen sehr schätze. Es war schön, dass mich meine neuen Kollegen gleich mitgenommen haben, sodass ich einen wichtigen Teil der bayerischen Kultur kennenlernen konnte. Bisher war alles großartig – ich fühle mich hier schon sehr wohl“, schwärmt Jackson.