Oliver Baumann konzentriert sich auf bevorstehende Länderspiele
Oliver Baumann richtet seinen Fokus auf die bevorstehenden Länderspiele, trotz der anhaltenden Diskussionen über eine mögliche Rückkehr von Manuel Neuer in die deutsche Nationalmannschaft.
In Herzogenaurach ist die Debatte um ein Comeback von Manuel Neuer neu entfacht. Experten wie Lothar Matthäus und Matthias Sammer betonen, dass der Beste auf dem Platz stehen sollte – und für viele ist dies nach wie vor Manuel Neuer. Oliver Baumann, der derzeitige Torwart der Nationalmannschaft, bleibt jedoch von diesen Spekulationen unbeeindruckt.
Baumann, der aufgrund der Verletzung von Marc-André ter Stegen als Nummer eins agiert, geht gelassen mit der Diskussion um. „Da es von außen kommt, bleibt es für mich auch außen. Intern ist das ganz klar“, erklärte er. Für Baumann ist es entscheidend, dass solche Diskussionen keinen Einfluss auf die interne Dynamik der Mannschaft haben.
Nach überstandener Übelkeit ist Baumann bereit für die anstehenden Länderspiele gegen Luxemburg und Nordirland. Besonders auf das Heimspiel in Sinsheim freut er sich: „Das ist nochmal ein bisschen mehr besonders, da ich viele Freunde und Bekannte im Stadion habe.“
Trotz der äußeren Diskussionen möchte Baumann sich auf seine Leistung konzentrieren und hofft, als Torwart möglichst wenig gefordert zu werden, um den Fokus auf das Team und den Sieg zu legen. „Ich nehme das zur Kenntnis, aber das war es dann auch“, so Baumann zu den Spekulationen über Neuer.
Dennoch hat er großen Respekt vor Neuer und sieht ihn als Vorbild: „Dass Manu zu den Besten gehört, steht außer Frage. Dass er mit 39 Jahren so gut spielt und sein Niveau hält, hat eine extreme Vorbildfunktion für mich. Er schafft es jedes Jahr, das Niveau hoch zu halten, das ist absolut bemerkenswert“, sagte Baumann.
Für ihn steht fest, dass die kommenden Spiele im Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit stehen. „Ich bin immer ein Freund davon, sehr kurzfristig zu blicken und die Ziele nah zu stecken. Diese beiden Spiele sind jetzt wichtig“, betonte er. Mit dieser Einstellung geht Baumann in die bevorstehenden Partien und hofft, dass die Diskussionen um Neuer bald in den Hintergrund treten.