Oliver Mintzlaff unterstützt Wohltätigkeitsinitiative während Bundesliga-Spiel
Leipzig – Ein bemerkenswerter Anblick bot sich während des Bundesliga-Duells zwischen RB Leipzig und Union Berlin (3:1), als Oliver Mintzlaff, der Geschäftsführer von Red Bull, auf einem Laufband neben der Coaching-Zone für einen guten Zweck trainierte.
Die Zuschauer waren überrascht, als sie sahen, wie Mintzlaff, während seine Mannschaft auf dem Rasen um wichtige Punkte kämpfte, Kilometer sammelte. Das Laufband war direkt neben der Coaching-Zone aufgebaut und zog sofort die Aufmerksamkeit der Fans auf sich.
Ursprünglich wirkte es wie eine exzentrische Fitness-Aktion, doch hinter dieser Initiative steckte ein ernsthafter Hintergrund: Mintzlaff setzte sich für die weltweite Wohltätigkeitsinitiative „Wings for Life World Run“ ein. Zunächst war er skeptisch, als die Marketingabteilung die Idee vorschlug. „Als die Idee kam, dachte ich: Um Gottes Willen“, gestand Mintzlaff am Stadionmikrofon.
Die Mission, die Forschung zur Heilung von Rückenmarksverletzungen zu unterstützen, überzeugte ihn jedoch schnell. „Querschnittlähmung ist der größte Einschnitt, den man im Leben haben kann. Wenn ich mit meiner Person helfen kann, den ein oder anderen zu motivieren, mache ich das gerne“, erklärte der ehemalige Ausdauersportler sein Engagement.
Zusammen mit Benjamin Ippoliti von Red Bull Racing absolvierte Mintzlaff die Strecke, während ein strategisch platzierter Bildschirm sicherstellte, dass er kein Spielereignis verpasste. Vor dem Anpfiff hatte er sich scherzhaft vorgenommen, „am Ende ein bisschen mehr zu laufen als die Mannschaft“.
Ob er die Laufleistungen der Profis tatsächlich überbot, bleibt zwar fraglich, jedoch war sein Einsatz an der Seitenlinie die auffälligste „Performance“ des Nachmittags. Dies war nicht das erste Mal, dass Mintzlaff sich an einer solchen Aktion beteiligte; bereits vor zehn Jahren trainierte er gemeinsam mit Fans für den „Wings for Life World Run“.
Die Aktion beim 3:1-Sieg über Union Berlin bekräftigt erneut seine enge Verbindung zu diesem Projekt. Während RB Leipzig auf dem Platz die Erwartungen erfüllte, setzte der Geschäftsführer daneben ein starkes Zeichen für die Forschung und bewies, dass er auch im Anzug (oder Sportdress) alles für den Erfolg und den guten Zweck gibt.