Pedri äußert Bewunderung für Musiala, Wechsel jedoch unwahrscheinlich
Der Mittelfeldstar Pedri spielt beim FC Barcelona unter dem ehemaligen Bundestrainer Hansi Flick. In einem Interview hat er enthüllt, welchen Spieler des FC Bayern München er gerne als Teamkollegen hätte.
In einem Gespräch mit dem spanischen YouTuber xBuyer äußerte Pedri seine Bewunderung für Jamal Musiala. Auf die Frage, welchen Spieler er sich im Team des FC Barcelona wünscht, antwortete der 22-jährige Spanier ohne Zögern: „Ein Spieler, der mich umhaut, ist Musiala. Ich mag ihn sehr.“
Trotz dieser großen Bewunderung ist ein Wechsel von Musiala zu Barcelona in naher Zukunft unwahrscheinlich. Musiala hat seinen Vertrag beim FC Bayern München kürzlich bis 2030 verlängert, und eine hohe Ausstiegsklausel von 175 Millionen Euro, die erst 2029 auf 100 Millionen Euro sinkt, macht einen Transfer nahezu unmöglich. Zudem hat der FC Barcelona weiterhin mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen, die eine Verpflichtung zusätzlich erschweren.
Die beiden jungen Fußballstars sind sich bereits mehrfach auf dem Spielfeld begegnet, sowohl auf Vereins- als auch auf Nationalmannschaftsebene. Ein bemerkenswertes Aufeinandertreffen war das Viertelfinale der EM 2024, bei dem Spanien Deutschland mit 2:1 nach Verlängerung besiegte und sich später den Titel sicherte. Auf Klubebene konnte der FC Bayern in den letzten Jahren oft die Oberhand behalten, doch beim letzten Duell im Herbst 2023 siegte Barcelona mit 4:1.
Sowohl Pedri als auch Musiala erholen sich derzeit von Verletzungen. Pedri kuriert eine Muskelverletzung aus, während Musiala an einem Wadenbeinbruch leidet. Beide könnten noch vor Jahresende auf den Platz zurückkehren, was mit Spannung erwartet wird, da sie als Schlüsselspieler für ihre Vereine gelten.
Trotz seiner Bewunderung für Musiala bleibt ein Vereinswechsel in naher Zukunft unrealistisch. Pedri hat seine bedingungslose Liebe zu Barcelona mehrfach betont und ist ebenfalls bis 2030 an den Verein gebunden, obwohl der deutsche Rekordmeister bereits Interesse an ihm bekundet hat: „Es ist wahr, dass Bayern Interesse an mir hatte“, gab Pedri zu.
Die Chancen, dass die beiden Mittelfeldkünstler in naher Zukunft als Teamkollegen auf dem Platz stehen, sind zwar gering, doch als Rivalen könnte es schon bald zu einem weiteren Aufeinandertreffen kommen. Besonders in der Champions League ist ein Wiedersehen möglich, wenn die K.o.-Phase näher rückt.
Barcelona, derzeit auf dem elften Tabellenrang in der Königsklasse, hat alle Möglichkeiten, mit einem zeitnah zurückkehrenden Pedri den Sprung unter die besten acht zu schaffen, um die ungeliebten Playoffs zu umgehen und sich direkt für das Achtelfinale zu qualifizieren. Musiala und der FC Bayern stehen unterdessen an der Tabellenspitze.