Peter Gulacsi bleibt RB Leipzig treu

Peter Gulacsi bleibt RB Leipzig treu

Peter Gulacsi wird auch über die laufende Saison hinaus für RB Leipzig spielen. Dabei ist es für ihn nicht entscheidend, die Nummer eins im Tor zu bleiben, sondern es gibt andere, wichtigere Gründe.

Leipzig – In dieser Saison ist Peter Gulacsi die unangefochtene Nummer 1 zwischen den Pfosten bei RB Leipzig. Aufgrund seiner überzeugenden Leistungen sowohl auf dem Platz als auch in den Statistiken haben Cheftrainer Ole Werner und sein Team beschlossen, den Ungarn seinem Torhüterkollegen Maarten Vandevoordt vorzuziehen. In einer Medienrunde nach dem öffentlichen Training am Dienstag erklärte Gulacsi, dass er auch über sein Vertragsende im Sommer 2026 hinaus in Leipzig bleiben möchte – jedoch nicht nur aus sportlichen Gründen.

Aktuell gibt es noch keine konkreten Vertragsgespräche, da der Fokus auf den aktuellen Leistungen auf dem Platz liegt. „Irgendwann werden wir sicher Gespräche führen, aber ich bin da relativ entspannt. Wir haben jetzt keinen Druck. Ich genieße die Spiele, versuche, der Mannschaft mit meiner Erfahrung zu helfen, und alles andere werden wir sehen ... oder lesen“, schmunzelte der Keeper. Mit 35 Jahren denkt er jedenfalls noch nicht daran, seine Karriere zu beenden, zumal er erst im Sommer seinen Rücktritt aus der ungarischen Nationalmannschaft bekanntgegeben hat, um sich voll und ganz auf RB Leipzig zu konzentrieren.

Ein entscheidender Faktor für seine Zukunft ist jedoch das Privatleben. „Ich fühle mich sehr wohl in der Stadt, meine Familie auch, und deswegen wäre es für mich natürlich sehr schön, hierzubleiben, unabhängig von der sportlichen Situation“, so Gulacsi.

Die Frage, ob er um jeden Preis die Nummer 1 im Leipziger Tor bleiben möchte, sei für ihn nicht mehr ausschlaggebend. „Irgendwann kommt in jeder Karriere der Zeitpunkt, an dem man vielleicht nicht mehr die Nummer eins ist. Das bedeutet für mich jedoch nicht, dass dies in naher Zukunft der Fall sein wird. Ich fühle mich extrem wohl hier, und daher ist das nicht der entscheidende Punkt für mich. Es geht vielmehr darum, das Gefühl zu haben, wertgeschätzt zu werden“, erklärte er.

Für die laufende Saison steht fest: Gulacsi wird, sofern ihn keine Verletzung ausbremst, in der Bundesliga im Tor stehen, während Maarten Vandevoordt im DFB-Pokal den Vorzug erhält. Dies hatte Ole Werner zu Beginn der Saison in einer Pressekonferenz angekündigt, in der er auch betonte, dass die Zukunft dem Belgier gehöre. Zu seinem zwölf Jahre jüngeren Torhüterkollegen sagte Gulacsi: „Ich weiß, dass wir mit Maarten einen sehr guten und talentierten Torwart haben, mit dem ich täglich zusammenarbeite und einen gesunden Konkurrenzkampf im Training habe.“

Topics

Related news