Phillip Tietz von Mainz 05 sucht Wohnung für Freund über Instagram
Phillip Tietz vom 1. FSV Mainz 05 hat auf ungewöhnliche Weise nach einer neuen Wohnung gesucht. Der Bundesliga-Star hat nun für Klarheit gesorgt.
Mainz – Steht Phillip Tietz vom 1. FSV Mainz 05 etwa vor einer neuen Karriere als Immobilienvermittler? Nicht ganz. Dennoch sorgte der Bundesliga-Stürmer Ende Februar für Aufsehen, als er über seinen Instagram-Kanal eine Wohnungssuche startete. Der 29-Jährige suchte eine Zwei-Zimmer-Wohnung in Mainz für etwa 1000 Euro warm. Viele Fans des FSV fragten sich, ob der ehemalige Darmstädter eine neue Unterkunft für sich oder seine Familie sucht – oder vielleicht für jemand anderen?
Auf Nachfrage der „Bild“ klärte Phillip Tietz auf: „Die Wohnung war nicht für mich, sondern für meinen besten Kumpel. Den kenne ich aus Braunschweig, und er hat sich, als er mich besucht hat, in Mainz verliebt.“ Sein Freund wollte unbedingt in die malerische Stadt am Rhein ziehen. Doch die Suche nach einer passenden Immobilie gestaltete sich aufgrund der hohen Nachfrage als schwierig. Tietz erklärte: „Wir haben es über Monate versucht, und das hat nicht funktioniert, weil der Wohnungsmarkt hier echt hart ist.“ Daher griff der Familienvater zu einem für Fußballprofis unüblichen Mittel: In einer Instagram-Story bat er seine über 22.000 Follower um Hilfe. Ein cleverer Schachzug, wie sich herausstellte, denn zahlreiche Mainz-Fans meldeten sich, um zu unterstützen. „Es haben sich echt viele Leute darauf gemeldet, und so habe ich dann auch eine wirklich schöne Wohnung gefunden. Da habe ich meine Reichweite einfach mal genutzt“, teilte der Profi des FSV Mainz 05 mit.
Doch das war noch nicht alles: Phillip Tietz, der bereits zwei Tore für Mainz 05 erzielt hat, übernahm nicht nur die Wohnungssuche für seinen Freund, sondern auch die Wohnungsbesichtigung – mit Erfolg. Für Tietz, der sich mit seiner Frau Michelle und den beiden Kindern in Mainz bereits heimisch fühlt, ist der Umzug seines Freundes eine erfreuliche Nachricht: „Ich freue mich sehr, dass er hierhin zieht. Er gehört schon ein bisschen zur Familie.“