Positive Rückmeldung für Max Eberl von Lothar Matthäus

Positive Rückmeldung für Max Eberl von Lothar Matthäus

In der Vergangenheit musste Max Eberl, der Sportvorstand des FC Bayern, häufig Kritik von Lothar Matthäus einstecken. Doch sein Fazit zur aktuellen Transferperiode fällt überraschend positiv aus.

München – Die Rolle von Max Eberl beim FC Bayern ist alles andere als einfach. Er sieht sich ständig kritischen Bewertungen ausgesetzt, sowohl von außen als auch intern an der Säbener Straße. Seine Kaderplanung und Kommunikationsweise werden von seinen Kritikern oft als „unglücklich“ bezeichnet. Zudem erschwert das ständige Eingreifen des mächtigen Aufsichtsrats seine Arbeit. Besonders Ehrenpräsident Uli Hoeneß sorgt regelmäßig für Stirnfalten.

Nun hat der 51-jährige Sportvorstand des Rekordmeisters unerwartet Unterstützung von einem seiner schärfsten Kritiker erhalten: Lothar Matthäus, der Rekordnationalspieler. In seiner Kolumne für Sky äußert Matthäus, dass er die Arbeit von Eberl derzeit nicht so kritisch betrachtet wie viele seiner Kollegen aus den Medien.

„Beim FC Bayern bin ich oft kritisch. Aber Max Eberl hat auf der Verkaufsseite gut gearbeitet. Er hat durch Verkäufe über 100 Millionen Euro eingenommen und damit auch einen erheblichen Betrag an Gehalt eingespart. Diese Einsparungen waren eine seiner Aufgaben. Mit Jonathan Tah und Tom Bischof hat man zwei Nationalspieler nahezu ablösefrei verpflichtet. Im Gegenzug hat man Thomas Müller und Leroy Sané ohne Ablöse verloren, was sich ausgleicht“, erklärte der Weltmeister von 1990.

Weiterhin betonte Matthäus: „Für Luis Díaz hat Eberl viel Geld investiert. Doch Díaz bringt neue Elemente ins Spiel des FC Bayern. Er ist schnell, torgefährlich, arbeitsam und agiert körperlich anders als Sané. Daher betrachte ich ihn als guten Einkauf. Díaz und auch Michael Olise auf der anderen Seite zeigen eine aggressive Defensivarbeit.“

Abschließend äußerte Matthäus: „Ich habe das Gefühl, dass Eberl in dieser Transferperiode einen sehr guten Job gemacht hat. Er hat frischen Wind in die Mannschaft gebracht und einige Spieler verkauft, die nicht mehr benötigt wurden.“ Diese positiven Einschätzungen sind nach der anhaltenden Kritik am FCB-Sportboss durch Matthäus durchaus überraschend.

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