PSG besiegt Chelsea in turbulenter Schlussphase
Unschöne Szenen prägten die Schlussminuten des Spiels zwischen Paris Saint-Germain (PSG) und dem FC Chelsea. Ein Vorfall mit einem Balljungen führte zu einer Rudelbildung auf dem Spielfeld.
In Paris war die Partie lange Zeit ausgeglichen, und nach 57 Minuten stand es 2:2. Ein Ergebnis, mit dem die Blues sicherlich gerne nach London geflogen wären, um eine Woche später PSG an der Stamford Bridge zu empfangen. Doch die Schlussphase entwickelte sich ganz anders.
In den letzten Minuten zeigte der amtierende Champions-League-Sieger seine Dominanz und setzte sich schließlich mit 5:2 durch. Trotz der sieben Tore, die die Zuschauer zu sehen bekamen, wurde nach dem Spiel weniger über das Ergebnis diskutiert, sondern vielmehr über einen Vorfall kurz vor dem Abpfiff, bei dem Chelsea-Spieler Pedro Neto die Nerven verlor.
In der 93. Minute wollte Neto einen Einwurf schnell ausführen, erhielt den Ball jedoch nicht schnell genug vom Balljungen. Daraufhin schubste er den Jungen, der gegen die Bande fiel. Dies führte zu einer Rudelbildung, in die zahlreiche Spieler beider Mannschaften verwickelt waren.
Nachdem sich die Situation beruhigt hatte, pfiff der Schiedsrichter das Spiel für wenige Minuten wieder an. Dies erwies sich als nachteilig für Chelsea, da PSG-Star Khvicha Kvaratskhelia in der 94. Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss den Endstand erzielte. Trotz einer soliden Leistung steht Chelsea nun vor dem Aus in der Champions League.
Für Neto, der offensichtlich frustriert über den Spielverlauf war, wird die Aktion voraussichtlich keine Konsequenzen haben. Er entschuldigte sich nach dem Spiel bei dem Balljungen und schenkte ihm sein Trikot, was ein versöhnliches Ende nach einer unglücklichen Szene darstellt.