RB Leipzig besiegt HSV: Christoph Baumgartner glänzt und Yussuf Poulsen kehrt zurück

RB Leipzig besiegt HSV: Christoph Baumgartner glänzt und Yussuf Poulsen kehrt zurück

Nach dem 2:1-Sieg von RB Leipzig gegen den Hamburger SV äußerte Willi Orban seine Bedenken gegenüber Yussuf Poulsen, der sich der berühmten Bayern-Frage stellen musste.

Leipzig – Der siebte Spieltag war für RB Leipzig ein ganz besonderer Tag. Yussuf Poulsen kehrte im Trikot des HSV an seine alte Wirkungsstätte zurück und wurde herzlich empfangen. Obwohl seine Mannschaft am Ende ohne Punkte dastand, gelang es den Hamburgern, Leipzig ordentlich zu fordern. Nach dem Spiel äußerte sich Poulsen über die Probleme, die sie RB bereiteten, und erhielt Unterstützung von seinem ehemaligen Teamkollegen Orban.

Poulsen beschrieb seine Rückkehr nach Leipzig als emotionales Erlebnis: „In einer Fußballkarriere gibt es nicht viele solche Momente, und deswegen war es sehr, sehr schön“, sagte der Stürmer in einem Interview mit Sky. Die Fans verabschiedeten ihn mit einer Choreografie, die seinen Wurzeln als Däne gerecht wurde. Bis zur 76. Minute beobachtete der HSV-Kapitän das Spiel von der Bank aus, bevor er nach einer Muskelverletzung wieder auf das Feld zurückkehrte.

Trotz der Niederlage zog Poulsen ein positives Fazit: „Wir waren gefühlsmäßig die bessere Mannschaft und besser im Spiel.“ Auch Willi Orban bestätigte in einem kurzen Gespräch, dass der HSV RB Leipzig vor große Herausforderungen stellte: „Ich glaube, das hat sie frustriert, das habe ich auch gerade mit Willi besprochen: Sie wollten hoch pressen, aber wir haben sie super auseinandergespielt und konnten unser Spiel besser durchziehen.“

Obwohl Leipzig Schwierigkeiten hatte, die Hamburger Defensive zu überwinden, erwischte Christoph Baumgartner einen Traumtag und erzielte beide Tore für sein Team. Über sein entscheidendes Tor zum 2:1 erklärte er: „Oftmals ist es im Zentrum unfassbar eng, da geht es nur mit einem Kontakt. Aber in dieser Situation habe ich super gespielt und den Abschluss gefunden. Es macht unfassbar Spaß, mit den Jungs zu spielen. Wir haben viel Qualität in der Mannschaft, ein gutes Gefühl für die Situation, und ich freue mich, dass ich der Mannschaft helfen kann.“

Mit diesem Sieg kletterten die Sachsen vorübergehend auf den zweiten Tabellenplatz, hinter Spitzenreiter Bayern München. Die Frage, ob man sich nun als Bayern-Verfolger Nummer eins sehe, ließ Baumgartner mit einem Augenrollen nicht unbeantwortet. Er schmunzelte und sagte: „Es war klar, dass die Frage kommt. Ich glaube, es gibt einige Bayern-Verfolger, aber eines ist klar: Bayern ist aktuell die beste Mannschaft der Liga, das muss man ehrlich zugeben. Ich bin gespannt, wie sie gegen Dortmund abschneiden, aber es gibt sicherlich vier oder fünf Mannschaften, die auf einem ähnlichen Niveau sind, und wir gehören dazu. Wir wollen so lange wie möglich oben dranbleiben, aber ob wir Nummer eins sind oder nicht, ist nicht relevant.“ Relevant bleibt stets das nächste Spiel, das am kommenden Samstag (15:30 Uhr) auswärts gegen den FC Augsburg stattfindet.

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