RB Leipzig setzt Rekord mit Sieg gegen VfB Stuttgart

RB Leipzig setzt Rekord mit Sieg gegen VfB Stuttgart

RB Leipzig hat seit der Niederlage gegen Bayern München am ersten Spieltag nicht mehr verloren und hat mit dem Sieg gegen den VfB Stuttgart einen neuen Rekord aufgestellt.

Leipzig – RB Leipzig hat seine Negativserie gegen den VfB Stuttgart beendet und gleichzeitig einen neuen Rekord aufgestellt: Mit 22 Punkten aus neun Spielen hat das Team unter Trainer Ole Werner den besten Saisonstart in der Geschichte der Bundesliga hingelegt. Mit dem 3:1-Sieg belegt RB nun den zweiten Platz in der Tabelle, zwei Punkte hinter dem FC Bayern und vier Punkte vor dem VfB Stuttgart.

Im Spiel gegen den VfB setzte Ole Werner erneut auf die bewährte Startelf. Castello Lukeba kehrte in die Innenverteidigung zurück, während Assan Ouedraogo im Mittelfeld spielte. In der vorherigen Partie gegen Cottbus standen noch El Chadaille Bitshiabu und Ezechiel Banzuzi in der Anfangsformation.

Die Offensive der Gäste stellte die Werner-Elf vor größere Herausforderungen als in den vorherigen Spielen gegen den FC Augsburg (6:0) oder Cottbus (4:1). Nach einer dynamischen Anfangsphase mit Chancen auf beiden Seiten übernahm Stuttgart die Kontrolle und drängte die Leipziger Defensive zurück. Nicolas Seiwald musste die Abwehr verstärken, um dem Druck standzuhalten.

Der VfB nutzte zunächst zwei gute Möglichkeiten nicht (10., 18.), darunter eine Großchance von Undav, der bei einem Kopfball nicht ausreichend von Willi Orban oder Lukeba gedeckt wurde.

Nach etwa einer halben Stunde wurden die Sachsen wieder gefährlicher: Romulo vergab zweimal nach gelungenen Kombinationen im engen Raum (33., 40.). Schließlich fiel das erste Tor: Ouedraogo setzte sich über rechts gegen Chris Führich und Maxi Mittelstädt durch. Sein Pass in den Strafraum wurde von Jeff Chabot ins eigene Tor abgefälscht – 1:0 in der 45. Minute.

Was in der letzten Saison selten zu sehen war: RB legte nach dem Wiederanpfiff sofort nach und setzte ein deutliches Zeichen. Baumgartner schickte Diomande mit einem hohen Ball in die Tiefe. Der Flügelstürmer dribbelte mühelos in den Strafraum und schloss mit seinem schwächeren linken Fuß präzise ins kurze Eck zum 2:1 ab (53.).

Die anschließende Druckphase des aktuellen Tabellenvierten überstanden die Leipziger mit viel Einsatz und Teamarbeit, doch wurden sie von einem schnellen Angriff überrascht: Jaquez überspielte mit einem hohen Ball alle Linien, Thiago Tomás lief rechtzeitig ein, entwischte Willi Orban und schob den Ball an Gulacsi vorbei – Anschluss.

Nachdem Romulo in der ersten Halbzeit zwei Großchancen vergeben hatte, belohnte er sich in der Nachspielzeit schließlich mit einem Tor und machte den Deckel drauf. Beim 3:1 überlistete er Keeper Alexander Nübel, der ihm den Ball direkt in die Füße spielte.

Am kommenden Samstag kann RB Leipzig seine Serie beim Auswärtsspiel gegen Hoffenheim (15:30 Uhr) weiter ausbauen.

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