RB Leipzig und FK Dukla Prag trennen sich 2:2 im Testspiel
RB Leipzig und FK Dukla Prag haben sich in einem Testspiel mit einem 2:2-Unentschieden getrennt. Dies ist das Fazit von Cheftrainer Ole Werner nach der Begegnung während der Länderspielpause.
Leipzig – Um den Spielrhythmus während der Länderspielpause aufrechtzuerhalten, organisierte RB Leipzig am Mittwochnachmittag ein Testspiel gegen den tschechischen Erstligisten FK Dukla Prag. Die Roten Bullen führten zunächst mit 2:0, mussten jedoch am Ende mit einem 2:2-Unentschieden zufrieden sein. Ole Werner, der Chefcoach, misst dem Ergebnis jedoch nicht allzu viel Bedeutung bei, wie er in einer anschließenden Medienrunde erklärte.
Nach einer starken ersten Hälfte, in der nur ein Jugendspieler in der Startelf stand, wechselte Werner zur zweiten Halbzeit vier U19-Spieler ein, und in der Schlussviertelstunde kam ein fünfter hinzu. Dies führte dazu, dass die Mannschaft etwas an Struktur verlor und zwei Gegentore hinnehmen musste. Werner kommentierte nach dem Spiel: „Das Ergebnis steht heute nicht im Vordergrund. Es ging darum, den Rhythmus aufrechtzuerhalten – sowohl für die Jungs, die zuletzt mehr gespielt haben, als auch für diejenigen, die weniger Einsatzzeiten hatten und teilweise nicht auf dem Platz standen, um ihnen Spielzeit zu geben.“
Verletzungstechnisch haben alle Spieler die 90 Minuten gut überstanden, lediglich Tidiam Gomis musste nach einem Zweikampf angeschlagen ausgewechselt werden. „Wir hoffen, dass es bei Tidi nichts Schlimmeres ist. Daher bin ich optimistisch, dass alle fit durchgekommen sind“, so der 37-Jährige. Timo Werner, Kevin Kampl und Lukas Klostermann konnten zudem erstmals in dieser Saison eine komplette Partie durchspielen. Für alle war es wichtig, Intensität zu spüren und „mal wieder 90 Minuten in die Beine zu bekommen“.
Auf die Frage, ob ihm ein Spieler besonders aufgefallen sei, antwortete Werner: „Ich habe insgesamt eine Gruppe erlebt, die sehr eng zusammen ist. Das war heute in Ansätzen sichtbar, dass alle gut verstehen, was wir spielen wollen.“ Stürmer Romulo nahm eine variable Rolle ein und agierte sowohl im offensiven als auch teilweise im defensiven Mittelfeld. Die Einschätzung des Trainers zur Leistung des Brasilianers: „Er hat sich sehr weit fallen lassen, um sich ins Spiel einzubinden. Er hat heute als hängende Spitze, als Zehner gespielt und sich manchmal noch weiter bewegt, was auch in Ordnung ist.“
Erstmals in dieser Saison bildeten auch Castello Lukeba und El Chadaille Bitshiabu wieder das Innenverteidiger-Duo. Seit dem ersten Spieltag in der Bundesliga sind Lukeba und Orban gesetzt, während Bitshiabu aktuell nicht zu ersetzen ist. „Das kann auch funktionieren. Ich glaube, Caste ist spielintelligent genug und hat das heute gut gemacht. Mir war es auch wichtig, Chad heute 90 Minuten auf der Position zu geben, wo er sich wirklich wohler fühlt. Alles gut, und sicherlich auch eine Option, die wir haben, falls wir mal einen anderen Gedanken haben oder jemand fehlt.“ Für Donnerstag, so Werner abschließend, steht noch eine Athletik-Einheit an, bevor das Team bis Dienstag frei bekommt – mit zwei individuellen Läufen als Hausaufgabe.