Robert Lewandowski: Fenerbahce zeigt Interesse an Transfer
Der Vertrag eines ehemaligen Bayern-Stars läuft im kommenden Sommer aus, und ein Top-Klub aus der Türkei sieht seine Chance.
Barcelona – Robert Lewandowski, der über viele Jahre hinweg erfolgreich für den FC Bayern München spielte, könnte bald in der Türkei sein Geld verdienen. Laut der spanischen Zeitung AS arbeitet Fenerbahce Istanbul aktiv an einer Verpflichtung des Polen und hat ihm bereits ein Angebot unterbreitet. Der türkische Klub plant, Lewandowski im kommenden Winter-Transferfenster zu verpflichten.
Allerdings soll Fenerbahce mit seiner ersten Offerte gescheitert sein. Der Grund hierfür ist, dass Lewandowski einen Vertrag bis 2028 gefordert hat, während Fenerbahce ihm Berichten zufolge lediglich einen Kontrakt bis 2027 angeboten hat. Ob die beiden Parteien noch zu einer Einigung kommen, bleibt ungewiss, zumal im Falle eines Wintertransfers auch der FC Barcelona zustimmen müsste.
Lewandowski ist bei den Katalanen bis zum Ende der Saison unter Vertrag. Obwohl eine Vertragsverlängerung trotz einer vereinsseitigen Option als unwahrscheinlich gilt, wäre es noch unrealistischer, dass Barcelona seinen Top-Stürmer mitten in der Saison ziehen lässt. Zudem ist unklar, ob Lewandowski selbst an einem Wechsel im Januar interessiert ist.
„Was meine Zukunft angeht, bin ich gelassen, es ist nicht der richtige Moment. Es gibt jetzt wichtigere Dinge, die Mannschaft und meine Nationalmannschaft“, sagte Lewandowski kürzlich auf einer Pressekonferenz und fügte hinzu: „Ich konzentriere mich darauf, mein Bestes zu geben, um Spiele und Titel zu gewinnen.“ Berichten zufolge würde der 37-Jährige am liebsten bei Barcelona bleiben, auch wenn die Planungen des Klubs scheinbar anders aussehen.
Dass Lewandowski nach wie vor ein Gewinn für die Mannschaft von Hansi Flick sein kann, bewies er in den letzten beiden Ligaspielen. Gegen Celta Vigo traf der Stürmer dreimal (4:2), und im ersten Spiel im umgebauten Camp Nou gegen Athletic Bilbao (4:0) eröffnete er den Torreigen mit dem Führungstreffer für Barca. Um die Klub-Bosse von einer Vertragsverlängerung zu überzeugen, muss er vermutlich bis zum Saisonende so weitermachen.