Sacha Boey könnte Bayern München verlassen
Sacha Boey könnte den FC Bayern München bald verlassen. Der Premier-League-Klub Crystal Palace hat Interesse an dem Rechtsverteidiger gezeigt.
München – Die Zukunft von Sacha Boey beim FC Bayern München ist unsicher. Der französische Rechtsverteidiger wechselte im Januar 2024 für rund 30 Millionen Euro von Galatasaray Istanbul nach München, konnte sich jedoch unter Trainer Vincent Kompany nicht durchsetzen. Trotz dreizehn Einsätzen in dieser Saison wurde er häufig nur eingewechselt oder frühzeitig ausgewechselt, und in den letzten Spielen kam er gar nicht mehr zum Einsatz. Angesichts dieser Situation deutet vieles auf einen Abschied hin.
Laut Transfer-Experte Ekrem Konur zeigt Crystal Palace besonderes Interesse an einer Verpflichtung von Boey. Der englische Klub ist jedoch nicht der einzige Interessent: Auch West Ham United, Juventus Turin, AS Monaco, Olympique Lyon, der FC Sevilla und Boeys ehemaliger Klub Galatasaray verfolgen die Situation aufmerksam. Der 25-Jährige zählt zu den interessantesten Kandidaten auf dem Winter-Transfermarkt, und für den FC Bayern ist er einer der wahrscheinlichsten Abgänge.
Nach Informationen von Fabrizio Romano hat Bayern Boey bereits aktiv Juventus angeboten. In den letzten Tagen der Sommertransferperiode versuchten die Münchner, den Defensivspieler nach Italien zu transferieren, doch Juventus entschied sich damals gegen einen Deal. Nun hängt vieles davon ab, wie sich der neue Sportdirektor des Klubs positionieren wird.
Ein Verkauf von Boey wäre aus wirtschaftlichen Gründen für den FC Bayern sinnvoll. Sein aktueller Marktwert liegt bei etwa 18 Millionen Euro, was deutlich unter der ursprünglichen Ablösesumme von 30 Millionen Euro liegt. Dennoch könnte ein Transfer dringend benötigte Mittel für neue Spieler freisetzen. Ganz oben auf der Wunschliste steht Givairo Read von Feyenoord, ein 19-jähriges Toptalent, für dessen Verpflichtung die Bayern finanzielle Spielräume benötigen.
Boey selbst scheint eine Präferenz für die Premier League, LaLiga oder Ligue 1 zu haben. Die Zeichen stehen klar auf Abschied, und der FC Bayern scheint bereit, den Deal im Winter abzuschließen, um das Team für geplante Transfers zu stärken. Damit könnten die Bayern nicht nur ihre Kaderstruktur anpassen, sondern auch ihre finanziellen Möglichkeiten für zukünftige Investitionen erweitern.