Schalke 04 sucht nach Verstärkungen, verpasst aber Transferchance

Schalke 04 sucht nach Verstärkungen, verpasst aber Transferchance

Schalke 04 muss nicht zwingend auf dem Transfermarkt aktiv werden, dennoch hält der Klub Ausschau nach potenziellen Neuzugängen. Ein Spieler, der lange Zeit als Transferziel galt, wird jedoch nicht nach Gelsenkirchen wechseln.

In Gelsenkirchen ist es lange her, dass Schalke 04 so ruhig arbeiten konnte. Der Klub belegt derzeit den ersten Platz in der 2. Bundesliga und ist auf dem Wintertransfermarkt nicht unter Druck. Trotzdem sucht S04 gezielt nach Verstärkungen, um die ersehnte Rückkehr in die Bundesliga zu realisieren.

Bereits im vergangenen Sommer zeigte Schalke 04 Interesse an Ali Ahmed, einem linken Mittelfeldspieler, der bis zuletzt beim MLS-Klub Vancouver Whitecaps unter Vertrag stand, dem Verein von Bayern-Legende Thomas Müller. Ahmed und sein Team erreichten das Meisterschaftsfinale, mussten sich jedoch Inter Miami und Lionel Messi geschlagen geben. Nun hat Ahmed auch seine Zeit in Kanada beendet.

Der englische Zweitligist Norwich City hat sich die Dienste des 25-Jährigen gesichert und dafür zwei Millionen Euro gezahlt. Diese Summe konnte oder wollte Schalke 04 offenbar nicht bieten. Mit dieser Entscheidung wählt Ahmed gleichzeitig den Abstiegskampf in der Championship, wo Norwich derzeit auf dem 22. Platz steht, was am Saisonende den Abstieg in die League One, die dritte englische Liga, bedeuten könnte.

Der sportliche Reiz, mit Schalke in der Bundesliga zu spielen, wäre ungleich größer. Allerdings kann S04 finanziell nicht mit den englischen Klubs mithalten. Ahmed hat nun die Möglichkeit, sich in England weiter für die kanadische Nationalmannschaft und die WM 2026 zu empfehlen, für die er bereits 22 Einsätze absolvierte.

Die Suche nach weiteren Verstärkungen bei Schalke 04 geht indes weiter. Doch auch ohne Neuzugänge scheint das Team von Miron Muslic gut aufgestellt, um den Aufstieg zu schaffen. Mit nur zwölf Gegentoren in 17 Spielen zeigt die Defensive Stabilität, während ein torgefährlicher Offensivspieler als das letzte fehlende Puzzlestück erscheinen könnte. Sportchef Frank Baumann hat jedenfalls keinen Druck in seiner Planung.

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