Schalke 04: Verletzung von Peter Remmert verstärkt Personalsorgen

Schalke 04: Verletzung von Peter Remmert verstärkt Personalsorgen

Gelsenkirchen – Der FC Schalke 04 kann nach dem 1:0-Sieg gegen die SV Elversberg aufatmen – zumindest sportlich. Dennoch bleibt die personelle Situation angespannt. Peter Remmert, der gerade erst von einer Sprunggelenksverletzung genesen war, hat sich beim Aufwärmen erneut verletzt und vergrößert die ohnehin lange Ausfallliste von Trainer Miron Muslic.

Der junge Stürmer war als Einwechselspieler auf dem Spielberichtsbogen vermerkt, kam jedoch nicht zum Einsatz. Während des Aufwärmens verspürte der 20-Jährige plötzlich Schmerzen im Oberschenkel und musste das Training abbrechen. Muslic bestätigte den Vorfall nach dem Spiel: „Einen weiteren Rückschlag gab es bereits beim Aufwärmen“, erklärte der Coach auf der Pressekonferenz. „Peter Remmert war zwei Minuten auf dem Platz und hat gesagt, er spürt seinen Oberschenkel – wieder einer weniger.“

Remmert hatte erst kürzlich sein Comeback gegeben, nachdem er wochenlang aufgrund einer Sprunggelenksverletzung gefehlt hatte. Nach seiner Rückkehr gegen den Karlsruher SC als Joker folgt nun der nächste Rückschlag. Die Schwere der neuen Verletzung bleibt vorerst unklar.

Die Personalsituation bei Schalke bleibt angespannt. Bereits gegen Elversberg fehlten zwölf Profis, was Muslic zu mehreren Umstellungen zwang. Der 17-jährige Mika Wallentowitz feierte sein Startelf-Debüt, während mehrere U19-Spieler, darunter Mauro Zalazar, Ayman Gulasi und Mika Khadr, erstmals im Profikader standen. Auch Henning Matriciani, der in dieser Saison kaum berücksichtigt wurde, kehrte in den Kader zurück.

Wie lange Remmert ausfallen wird, ist noch ungewiss. Ein kleiner Lichtblick: Die bevorstehende Länderspielpause gibt den angeschlagenen Spielern zwei Wochen Zeit zur Erholung. Das nächste Zweitliga-Spiel steht erst am 22. November bei Preußen Münster an.

Am kommenden Donnerstag testet Schalke zudem beim niederländischen Erstligisten Twente Enschede. Angesichts der angespannten Personalsituation sorgte der Termin für einige Fragen, doch Miron Muslic nahm es gelassen: Den Test werde er ab Sonntag vorbereiten. Zunächst wolle er einfach nur den wichtigen Sieg genießen.

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