Schalke 04 verpflichtet Dejan Ljubicic: Ein Transfer mit Zukunftsfragen

Schalke 04 verpflichtet Dejan Ljubicic: Ein Transfer mit Zukunftsfragen

Schalke 04 blickt auf eine aufregende Transferphase zurück, in der zwei bedeutende Neuzugänge verpflichtet wurden. Doch einer der beiden Spieler könnte möglicherweise früher als erwartet den Verein wieder verlassen.

Gelsenkirchen – Mit der Verpflichtung von Dejan Ljubicic hat Schalke 04 kürzlich einen echten Transfercoup gelandet. Trotz eines Marktwerts von drei Millionen Euro zahlte der Verein Berichten zufolge lediglich 750.000 Euro, wodurch der 28-Jährige zu einem Schnäppchen für Schalke wird. Anstatt in der Europa League zu spielen, wird Ljubicic nun im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga gefordert sein.

Die Zustimmung des ehemaligen Köln-Stars zu diesem sportlichen Abstieg könnte vor allem darauf zurückzuführen sein, dass er sich für den Fall der Fälle abgesichert hat. Laut der WAZ wird angenommen, dass sein bis Sommer 2028 laufender Vertrag eine Klausel enthält, die Ljubicic einen Wechsel im kommenden Sommer ermöglicht, falls Schalke den Aufstieg in die Bundesliga nicht schafft.

Obwohl Schalke als Tabellenführer derzeit gute Chancen auf den Wiederaufstieg hat, besteht die Möglichkeit, dass der Top-Neuzugang nach nur wenigen Monaten wieder verloren geht. Der Abstand zu Platz vier beträgt lediglich vier Punkte, und die letzten drei Spiele verliefen ohne Sieg, was den Trend in die falsche Richtung zeigt. Ljubicic soll nun dabei helfen, den Traum vom Wiederaufstieg zu verwirklichen.

Insbesondere für die Kreativität im Spiel der Mannschaft von S04-Trainer Miron Muslic wird der Österreicher eine wertvolle Bereicherung sein. „Dejan hat bei seinen bisherigen Stationen und auch in der österreichischen Nationalmannschaft seine vielfältigen Qualitäten auf verschiedenen Positionen unter Beweis gestellt. Er erkennt Räume schnell, trifft präzise Entscheidungen und strukturiert das Spiel aus dem Zentrum heraus“, beschreibt Youri Mulder die Stärken des Mittelfeldspielers.

Auch seine „hohe Spielintelligenz“ und Flexibilität wurden vom Direktor Profifußball der Schalker positiv hervorgehoben. In seinem letzten Jahr in Köln hat Ljubicic bereits bewiesen, dass er in der 2. Liga ein entscheidender Spieler sein kann. Mit fünf Toren und drei Vorlagen trug er maßgeblich zur Kölner Meisterschaft in der 2. Liga und dem damit verbundenen Aufstieg bei. Dasselbe erhofft er sich nun mit Schalke 04.

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