Schalke muss auf Gantenbein verzichten - Alternativen auf der rechten Seite
Bis zum Spiel gegen Elversberg am Samstag um 13 Uhr bleibt zwar noch etwas Zeit, doch Schalke muss erneut auf mehrere Spieler verzichten. Besonders auf der rechten Seite gibt es Sorgen, da Gantenbein aufgrund einer Sperre nicht zur Verfügung steht.
Die erste Alternative zum Schweizer wäre Finn Porath. Allerdings ist seine Verfügbarkeit nach einem Kopfstoß, den er sich im letzten Spiel gegen den Karlsruher SC (1:2-Niederlage) zugezogen hat, fraglich. Sollte Porath nicht einsatzbereit sein oder nicht für die Startelf in Frage kommen, müsste Trainer Muslic auf der rechten Seite improvisieren und eine noch nicht getestete Lösung finden.
Es gibt jedoch zwei mögliche Alternativen für die Position des rechten Schienenspielers. Die erste Option ist Mika Wallentowitz, der beim 1:0-Sieg gegen den SV Darmstadt 98 sein kurzes Profi-Debüt feierte und auch in Karlsruhe spät für den verletzten Porath eingewechselt wurde. Der 17-Jährige gilt als talentiert, würde jedoch bei einem Starteinsatz in eine ungewohnte Situation geworfen werden, was mit einem gewissen Risiko verbunden ist.
Die zweite Option ist Henning Matriciani. Der 25-Jährige bringt mehr Erfahrung mit als Wallentowitz, hat jedoch in letzter Zeit kaum Spielpraxis gesammelt. Seit seiner Rückkehr von einer Ausleihe zu Waldhof Mannheim hat Matriciani lediglich ein Spiel für die Regionalliga-Mannschaft bestritten, war jedoch meist im Kader der Profis.
Ob Muslic tatsächlich zwischen Wallentowitz und Matriciani wählen muss, wird sich in den letzten Trainingseinheiten der Woche zeigen. Sollte Porath nicht voll belastbar sein, wird der Schalke-Coach auf einen Plan B zurückgreifen müssen. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit schalketotal.de/)