Schlotterbeck: BVB-Legende äußert sich zur Vertragslage

Schlotterbeck: BVB-Legende äußert sich zur Vertragslage

Eine Legende von Borussia Dortmund hat in Bezug auf Nico Schlotterbeck für Aufsehen gesorgt und erklärt, dass der Verteidiger noch nicht sein höchstes Leistungsniveau erreicht hat.

Dortmund – In den letzten Tagen ist keine Personalie bei Borussia Dortmund heißer diskutiert worden als die von Nico Schlotterbeck. Die Frage, ob er seinen Vertrag verlängert und bis über 2027 hinaus ein Teil der Schwarz-Gelben bleibt oder ob er bereits in diesem Sommer zu einem Spitzenklub im Ausland wechselt, steht im Raum. Klar scheint jedoch, dass der BVB alles daran setzen möchte, seinen Leistungsträger und zukünftigen Führungsspieler zu halten.

Steffen Freund, eine BVB-Legende, kann den großen Wirbel um Schlotterbeck nur teilweise nachvollziehen. „Ich mache diesen Hype nicht ganz so mit“, äußerte der 56-fache Nationalspieler im Gespräch mit RTL/ntv und sport.de. Besonders im Hinblick auf die nationale Konkurrenz wurde Freund deutlich: „Wenn ich Tah und Upamecano gesehen habe: Die sind beide besser als er im Moment.“

Im direkten Duell mit dem FC Bayern und seinen vermeintlich stärkeren Innenverteidiger-Kollegen stand Schlotterbeck mehrfach im Mittelpunkt. Zwar erzielte er für Dortmund das zwischenzeitliche 1:0, doch schrammte er auch knapp (und glücklicherweise) an einer Roten Karte vorbei und verursachte den Elfmeter, den Harry Kane zum 2:1 für den deutschen Rekordmeister verwandelte.

Der BVB möchte mit Schlotterbeck verlängern, aber „nichts Verrücktes machen“, erklärte Geschäftsführer Carsten Cramer kürzlich. Man habe dem 26-Jährigen „attraktive Zahlen präsentiert“. Dies verdeutlicht, dass Schlotterbeck im Vertragspoker alle Trümpfe in der Hand hält. Medienberichten zufolge stehen ihm die Türen bei mehreren internationalen Top-Klubs offen.

Diese einseitige Situation empfindet Steffen Freund als „grundsätzlich bitter“. Man sei bei Schlotterbeck „schon fast zu spät dran“, denn „jetzt kann er im Sommer entscheiden, ob er verlängert oder nicht. Bis dahin muss es eine Lösung geben.“ Ein Verbleib ist für den 56-Jährigen durchaus vorstellbar, „weil ich ihn auch noch nicht auf diesem absoluten Top-Level sehe“. Im Frühjahr soll die Entscheidung endgültig fallen.

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