Schweiz trifft auf Bosnien-Herzegowina im WM-Spiel

Schweiz trifft auf Bosnien-Herzegowina im WM-Spiel

Am Donnerstag eröffnen die Schweiz und Bosnien-Herzegowina in der Gruppe B den zweiten Spieltag der WM 2026. Der Liveticker zum Spiel ist verfügbar.

Inmitten von Spekulationen über ein negatives Umfeld hat Mittelfeldspieler Remo Freuler die positive Atmosphäre innerhalb der Schweizer Fußball-Nationalmannschaft betont. Berichte, wonach die Kritik von Kapitän Granit Xhaka nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Katar zu hart gewesen sei, wies der 34-Jährige zurück. Am Donnerstag steht nun die Begegnung gegen Bosnien-Herzegowina an (Anstoß um 21 Uhr – alle TV-Infos hier).

Freuler erklärte: „Wir müssen auch kritisch sein. Wenn man erwartet, gegen Katar zu gewinnen und dann nur 1:1 spielt, müssen wir auch hart mit uns selbst ins Gericht gehen.“ Nach einem solchen Spiel sei es wichtig, „seine Meinung zu äußern und die Ansichten anderer zu akzeptieren“, fügte er hinzu.

„Ich denke, das haben wir auch gemacht. Die Stimmung ist insgesamt gut, aber es ist auch entscheidend, die eigenen Fehler zu erkennen und diese im nächsten Spiel zu verbessern.“ Generell sei es wichtig, Probleme ansprechen zu können. „Wenn man damit ein Problem hat, ist man im Fußball ein bisschen am falschen Platz“, sagte der Profi vom FC Bologna. Wenn man nur über die positiven Aspekte spreche, „kommt man nicht vorwärts“.

Nach dem ersten Spiel der Schweizer Mannschaft sorgte ein Bericht der Boulevardzeitung Blick für Aufsehen. Demnach sollen „mehrere Quellen“ darauf hingewiesen haben, dass einige Spieler aufgrund der strengen Ansagen des Kapitäns verunsichert seien oder sich im Camp unwohl fühlten. Laut Blick gehe es zudem in eine „toxische Richtung“. Bereits nach der WM-Generalprobe gegen Australien (1:1) hatte Xhaka Kritik geübt und sich dabei nicht ausgenommen.

Der Trainer von Bosnien-Herzegowina, Sergej Barbarez, gab sich derweil geheimnisvoll hinsichtlich eines möglichen Einsatzes von Edin Dzeko. Auf die direkte Frage eines Journalisten, ob der 40-jährige Torjäger von Bundesliga-Aufsteiger Schalke 04 in der Startelf stehen werde, reagierte der Coach mit einem Lachen. „Ich weiß es nicht, fragen Sie mich morgen noch einmal. Es tut mir leid“, sagte Barbarez am Mittwoch amüsiert.

Beim Auftakt gegen Co-Gastgeber Kanada (1:1) saß Dzeko während des gesamten Spiels auf der Bank. Seine Mitspieler schätzen ihn jedoch sowohl auf als auch neben dem Feld. „Er ist einer der besten Stürmer der letzten Jahrzehnte“, sagte Abwehrspieler Nikola Katic. Dzeko sei „wirklich ein unglaublicher Spieler“, der „in jedem Training, bei jeder Mahlzeit und bei jedem Treffen so präsent ist“.

Im Duell gegen die Schweiz, die nach dem Remis gegen Katar (1:1) ebenfalls einen Punkt in Gruppe B hat, will Barbarez mit oder ohne Dzeko „um drei Punkte spielen“. Wenn seine Mannschaft 100 Prozent gibt, „wird es ein großartiges Spiel und dann sind wir zuversichtlich, dass wir ein gutes Ergebnis erzielen“. Alle Spiele und Ergebnisse finden Sie in unserem WM-Spielplan.

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