Serge Gnabry: Zukunft beim FC Bayern bleibt ungewiss
Die Zukunft von Serge Gnabry beim FC Bayern München bleibt weiterhin ungewiss. Sein Berater hat die Spekulationen über eine mögliche Vertragsverlängerung angeheizt.
München – Geht er oder bleibt er? Serge Gnabry zählt seit Monaten zu den am heißesten diskutierten Spielern beim FC Bayern. Wie es mit dem Offensiv-Star nach dem Ende der laufenden Saison weitergeht, ist nach wie vor unklar. Eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags ist möglich, doch ebenso gut könnte der 30-Jährige den deutschen Rekordmeister verlassen.
Bereits in der ersten Hälfte dieses Jahres gab es zahlreiche Gerüchte über einen möglichen Abgang Gnabrys im Sommer. Medienberichten zufolge stand der Flügelspieler auf der Liste der Abgänge, da seine Leistungen oft als schwankend eingestuft wurden. Dennoch entschied sich Gnabry zu bleiben, um sich zu beweisen – zumal sich die Situation bei Bayern durch die Abgänge von Leroy Sané und Kingsley Coman sowie die Verletzung von Jamal Musiala drastisch verändert hatte.
In den ersten Monaten der neuen Saison nutzte Gnabry die Gelegenheit, um sich ins beste Licht zu rücken. Bei den formstarken Bayern zeigt er konstant gute Leistungen und hat in bislang 15 Pflichtspielen acht direkte Torbeteiligungen (vier Tore und vier Assists) erzielt. Es überrascht daher nicht, dass die Rufe nach einer Vertragsverlängerung in München immer lauter werden.
Jetzt hat Gnabrys Berater Thorsten Wirth die Diskussionen weiter angeheizt. „Serge ist immer für eine Überraschung gut. Es war toll zu sehen, wie er sich im Laufe des Sommers in seine neue Rolle eingefunden hat und eine so positive Dynamik aufgebaut hat“, sagte der Agent im Podcast TOMorrow. „Sein Vertrag läuft aus, aber er fühlt sich sehr wohl und genießt seine Zeit. Beide Seiten wissen genau, was sie einander bedeuten.“
Ein kleiner Hinweis auf eine mögliche Verlängerung? Berichten zufolge plant der FC Bayern tatsächlich, Gnabry ein Angebot zu unterbreiten, jedoch mit geringeren Bezügen als bisher. Der Nationalspieler soll bisher knapp 19 Millionen Euro jährlich verdienen. Grundsätzlich ist er dem FCB wohlgesonnen – ob er jedoch bereit ist, Gehaltseinbußen in Kauf zu nehmen, bleibt abzuwarten.