Serhou Guirassy: Transferklausel macht Wechsel zu Topklubs 2026 günstiger

Serhou Guirassy: Transferklausel macht Wechsel zu Topklubs 2026 günstiger

Serhou Guirassy könnte Borussia Dortmund im Sommer 2026 dank einer neuen Klausel zu einem günstigeren Preis verlassen – jedoch nur zu Topklubs.

Dortmund – Der kommende Sommer könnte für Borussia Dortmund erneut einen Transferpoker um Serhou Guirassy mit sich bringen. Laut Sky verfügt der Torjäger über eine Ausstiegsklausel, die deutlich günstiger ist als im Vorjahr. Bereits im Sommer 2025 hätte der Stürmer den BVB aufgrund einer Sonderregelung verlassen können.

Damals betrug die festgeschriebene Ablösesumme zwischen 60 und 75 Millionen Euro, doch kein Klub nutzte die Klausel. Stattdessen blieb der Nationalspieler Guineas in Dortmund und verlängerte seinen Vertrag bis 2028. Wie Sky berichtet, wurde im Vertrag festgelegt, dass die Ablösesumme jährlich sinkt. Im Sommer 2026 wird der Preis für interessierte Klubs also deutlich niedriger sein.

Obwohl genaue Zahlen nicht bekannt sind, wird vermutet, dass es sich um einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag handelt. Der Kreis der Vereine, die Guirassy dank der Klausel verpflichten dürfen, ist laut Bericht erneut stark begrenzt. Nur ausgewählte Topklubs aus England und Spanien können diese Option aktivieren.

Insbesondere der FC Barcelona soll ein Auge auf Guirassy geworfen haben. Die Katalanen suchen intensiv nach einem möglichen Nachfolger für Robert Lewandowski, dessen Vertrag 2026 ausläuft. Auch Vereine aus der Premier League sollen den Dortmunder Angreifer auf ihrer Liste haben.

Für Klubs aus Saudi-Arabien gilt die Klausel jedoch nicht – sie müssten direkt mit Borussia Dortmund verhandeln. Dies ist eine Schutzmaßnahme, um zu verhindern, dass Guirassy in die Wüste wechselt. Der Angreifer war im Sommer 2024 für 18 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zu BVB gewechselt. In seiner ersten Saison erzielte er 34 Tore in 44 Pflichtspielen und wurde zum entscheidenden Erfolgsfaktor in Dortmund.

Aktuell läuft es für den 29-Jährigen jedoch nicht ganz optimal. Seit dem 4:4 in der Champions League gegen Juventus Turin steckt Guirassy in einer kleinen Formkrise und blieb in den letzten Spielen ohne Treffer. Dennoch stehen bislang sechs Tore und drei Vorlagen in acht Pflichtspielen zu Buche – solide Werte, die seine Klasse unterstreichen.

Trotz kleinerer Schwankungen bleibt Guirassy einer der gefragtesten Mittelstürmer Europas. Mit seiner neuen, niedrigeren Klausel dürfte das Interesse im Sommer 2026 noch einmal deutlich zunehmen.

Topics

Related news