Serhou Guirassy verlässt Nationalmannschaft vorzeitig, kein längerer Ausfall erwartet
Serhou Guirassy ist vorzeitig und ohne Einsatz von der Nationalmannschaft abgereist, jedoch droht kein längerer Ausfall.
Dortmund – Die Nachricht, dass Serhou Guirassy am Freitag vorzeitig und ohne Spielbeteiligung im WM-Qualifikationsspiel gegen Mosambik (2:1) von der Nationalmannschaft Guineas abgereist ist, wurde bei Borussia Dortmund mit Besorgnis aufgenommen, insbesondere im Hinblick auf den bevorstehenden „Klassiker“ in München.
Allerdings muss der BVB voraussichtlich keine Bedenken hinsichtlich eines Ausfalls seines Torjägers für das Top-Spiel am kommenden Samstag gegen den FC Bayern München haben. Laut Sky-Reporter Patrick Berger ist Guirassy nach Frankreich gereist, um sich fit zu halten und plant, vor seiner Rückkehr nach Dortmund am Dienstag in seiner Heimat Kraft zu tanken.
Die Abreise von der Nationalmannschaft, die in Abstimmung mit dem Verband erfolgte, könnte auch damit zusammenhängen, dass Guineas WM-Träume trotz des Sieges in Mosambik vorzeitig beendet wurden. Anstatt am Dienstag an einem Freundschaftsspiel gegen Botswana teilzunehmen oder möglicherweise durch einen Einsatz gesundheitliche Risiken einzugehen, entschied sich Guirassy für die vorzeitige Rückreise nach Europa.
Angesichts des anstehenden, dichten Programms mit dem BVB ist diese Entscheidung durchaus nachvollziehbar. Guirassy, der in der Sturmreihe von Dortmund unverzichtbar ist, wird, sofern er fit bleibt, zahlreiche Einsätze vor sich haben und kaum Gelegenheit für eine Auszeit bekommen.
Die genauen Probleme, mit denen Guirassy aktuell kämpft, sind nicht im Detail bekannt. Am vorvergangenen Wochenende verhinderte eine Oberschenkelverletzung seinen Einsatz im Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 (2:0), zudem hatte er zuletzt auch Schulterprobleme. Insgesamt scheinen die Verletzungen jedoch nicht schwerwiegend zu sein, sodass einem Einsatz im Kracher in München nichts im Wege stehen sollte. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit bvbwld)