Simon Müller verlässt den FC Bayern München
Thomas Müller hat den FC Bayern bereits verlassen. Nun wird auch sein Bruder Simon dem Rekordmeister den Rücken kehren – er soll seinen Vertrag gekündigt haben.
München – Der Name Müller ist beim FC Bayern seit Jahrzehnten fest verankert. Nach dem Abschied von Vereinslegende Thomas Müller im Sommer 2025 fehlt der bekannteste Vertreter neben Gerd Müller an der Säbener Straße. Auch nach dem Wechsel des Weltmeisters zu den Vancouver Whitecaps in die MLS war der Name Müller beim Rekordmeister weiterhin präsent – zumindest bis jetzt.
Wie die Bild berichtet, wird nun auch Simon Müller, der jüngere Bruder von Thomas, den FC Bayern zum Saisonende verlassen. Er war mehr als zehn Jahre in der Fanbetreuung an der Säbener Straße tätig und begleitete den Verein zuletzt auch zu Auswärtsspielen in der Champions League, darunter das Hinspiel gegen Atalanta Bergamo. Berichten zufolge hat Simon Müller nun gekündigt.
Der 33-Jährige möchte sich laut dem Bericht beruflich neu orientieren. Zudem plant er, die gewonnene Zeit zu nutzen, um seinen großen Bruder Thomas in Vancouver zu besuchen. Bereits im September 2025 war Simon nach Kanada gereist und hatte Thomas im BC Place Stadium unterstützt – dabei trug er das Whitecaps-Trikot mit der Rückennummer 13 seines Bruders.
Die Verbindung der Müller-Brüder zum FC Bayern reicht weit zurück. Gemeinsam spielten Thomas und Simon als Kinder beim TSV Pähl, bevor Thomas den Sprung zum Rekordmeister schaffte. Simon folgte ihm an die Säbener Straße – jedoch nicht auf das Spielfeld, sondern in die Geschäftsstelle. Bei der Verkündung von Thomas‘ MLS-Wechsel spielte Simon in einem Abschiedsvideo eine Cowboy-Rolle neben seinem Bruder und Vater Gerhard.
Auch in der Amazon-Prime-Dokumentation „Thomas Müller – Einer wie Keiner“ hatte Simon eine bedeutende Rolle. Der leidenschaftliche Bayern-Fan wird den Rekordmeister nach seinem Abschied wohl weiterhin als Anhänger verfolgen. Mit seinem Abgang endet jedoch eine Ära: Erstmals seit vielen Jahren gibt es keinen Müller mehr beim FC Bayern München – weder auf dem Platz noch in der Geschäftsstelle.