Spannendes Verfolgerduell: Borussia Dortmund trifft auf den VfB Stuttgart

Spannendes Verfolgerduell: Borussia Dortmund trifft auf den VfB Stuttgart

Das kommende Verfolgerduell zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart verspricht viel Spannung. Am Samstag, den 22. November um 15:30 Uhr, treffen beide Mannschaften aufeinander, die bisher jeweils 21 Punkte gesammelt haben.

Bei der Auswahl seines Personals kann BVB-Trainer Niko Kovač (54) nahezu aus dem Vollen schöpfen. Ramy Bensebaini (30) hat weiterhin mit Rückenproblemen zu kämpfen, wie Kovač am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor der Partie bekannt gab. Niklas Süle steht aufgrund einer Zehenverletzung nicht zur Verfügung und hat Schwierigkeiten, Schuhe zu tragen, was seine Einsatzfähigkeit beeinträchtigt. „Dann kannst du deinen Job nicht ausüben“, so Kovač. Abgesehen von diesen beiden Spielern sind alle anderen fit, fügt er hinzu.

Kovač schätzt den Konkurrenzkampf innerhalb des Teams. „Jeder einzelne bekommt Druck von seinem Mitspieler“, erklärt der Trainer. „Wir haben jetzt noch acht Spiele bis Weihnachten, jeder wird für uns wichtig sein.“ Neben fünf Bundesligaspielen stehen für die Schwarz-Gelben auch zwei Begegnungen in der Champions League sowie das DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Bayer Leverkusen auf dem Programm.

Von den letzten sieben Spielen haben die Dortmunder sechs auswärts gespielt. Nun steht endlich wieder ein Heimspiel an. Allerdings hat Stuttgart sich nach fünf Pflichtspielsiegen gegen den BVB zu einer Art Angstgegner entwickelt. Der Chef-Coach bleibt jedoch gelassen. „Ich kann verstehen, dass man das jetzt anführt“, meint der gebürtige Berliner und gibt die Richtung für das Duell mit den Schwaben vor. „Es liegt an uns, das am Samstag zu ändern. Wir sind seit längerer Zeit zu Hause ungeschlagen, und das wollen wir fortsetzen.“

Kovač äußert sich auch zur Situation um Adeyemi. Der 23-jährige Stürmer wurde wegen des Besitzes illegaler Waffen mit einer Geldstrafe von über 450.000 Euro belegt. „Ich bin ja nicht sein Vater, ich bin sein Trainer. Wir haben gemeinsame Ziele. Jeder hier im Raum hat nicht immer alles richtig gemacht. Daher sollten wir das angemessen einordnen“, erklärt der 54-Jährige.

„Ich glaube, dass er, Lars Ricken (49, Sport-Geschäftsführer des BVB) und auch die Kollegen aus der Nationalmannschaft alles dazu gesagt haben. Der Fokus liegt ganz klar auf dem Vorwärtskommen“, so Kovač abschließend. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit bvbwld.de/)

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