Stürmer von Borussia Mönchengladbach bangen um WM-Teilnahme
Zwei Stürmer von Borussia Mönchengladbach stehen vor ungewisser Zukunft hinsichtlich ihrer Teilnahme an der bevorstehenden Weltmeisterschaft. Während Tim Kleindienst auf positive Nachrichten von Bundestrainer Julian Nagelsmann hofft, könnte Haris Tabaković mit einer ernsthaften Verletzung konfrontiert sein.
Nach einem kurzen Comeback am vergangenen Bundesliga-Spieltag wartet Kleindienst auf einen entscheidenden Anruf. „Ich warte auf irgendeine Info. Die ist entweder Ja oder Nein“, äußerte der 30-Jährige nach dem 4:0-Sieg gegen die TSG Hoffenheim in Bezug auf die WM. Sowohl er als auch sein Sturmkollege Tabaković hoffen auf eine positive Nachricht, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.
Bisher hat Kleindienst keine Absage von Nagelsmann erhalten: „Ich habe immer gesagt, ich habe noch keine klare Absage bekommen. Das heißt, ein Quäntchen Hoffnung ist da immer noch.“ Ob dieses Quäntchen letztendlich für den Kader der deutschen Nationalmannschaft ausreicht, wird sich zeigen, wenn der Bundestrainer seine Auswahl trifft.
Während Kleindienst, der eine von Verletzungen geprägte Saison hinter sich hat, darauf hofft, doch noch in den WM-Kader aufgenommen zu werden, sieht die Situation für Tabaković anders aus. Der bosnische Stürmer ist bereits für den WM-Kader von Bosnien und Herzegowina nominiert, jedoch könnte eine Verletzung im letzten Saisonspiel seine Teilnahme gefährden.
Nach seinem Tor wurde Tabaković bei seiner Auswechslung nicht mit dem üblichen Applaus verabschiedet, sondern erhielt aufmunternden Beifall. Der Grund: Nach einem Zusammenstoß mit Ozan Kabak knickte er um und musste verletzt vom Platz. Christian Ilzer, der Trainer von Hoffenheim, zeigte sich besorgt über Tabakovićs Zustand.
„Ich hoffe, dass er sich nicht ernsthaft verletzt hat“, sagte Ilzer und bestätigte, dass Tabaković ihm mitteilte, dass etwas mit seinem Fuß passiert sei. Wie schwer die Verletzung tatsächlich ist, werden weitere Untersuchungen zeigen müssen. Klar ist jedoch, dass ein Ausfall sowohl für Tabaković persönlich als auch sportlich für Bosnien ein erheblicher Rückschlag wäre.