SV Werder Bremen trainiert mit Padel-Tennis

SV Werder Bremen trainiert mit Padel-Tennis

Padel statt Fußball: Am Donnerstag führte das Team von SV Werder Bremen ein etwas anderes Training durch, während ein Trio individuell auf dem Rasen arbeitete.

Bremen – Padel-Tennis erfreut sich auch in Bremen wachsender Beliebtheit. Möglicherweise sind am Donnerstagvormittag einige neue Fans des Rückschlagspiels hinzugekommen, denn die Profis des SV Werder Bremen ließen kurzfristig ihre Fußballschuhe in der Kabine und griffen stattdessen unweit des Weserstadions zu den Schlägern. Auf den Mini-Courts mit gläserner Umrandung wurden intensive Ballwechsel ausgetragen. Rechtsverteidiger Yukinari Sugawara trug sogar ein schickes Stirnband, wie ein Schnappschuss des Clubs zeigt, was ihm einen noch professionelleren Look verlieh. Ob dies jedoch einen Einfluss auf sein Spiel hatte, ist nicht bekannt.

Der Ausflug zum Padel dürfte für die Bremer Profis eine willkommene Abwechslung gewesen sein. Am Vortag hatte Cheftrainer Horst Steffen die verbleibenden elf Spieler zu einem Testspiel gegen die vereinseigene U23 auf das Feld beordert. Diese erzielte in Abwesenheit der verletzten Spieler oder derjenigen, die zu ihren Nationalmannschaften verreist waren, einen 2:0-Sieg nach einer Partie von zwei mal zwanzig Minuten. Ein Trio fehlte jedoch beim morgendlichen Ausflug in die Padel-Halle: Niklas Stark (Hüftprobleme), Jens Stage (Prellung des Brustkorbs) und Torhüter Mio Backhaus (Schulterverletzung) absolvierten am Donnerstag jeweils eine individuelle Trainingseinheit am Osterdeich.

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