SV Werder Bremen verpflichtet Isabella Jaron und Elena Mühlemann
Der SV Werder Bremen hat einen weiteren Neuzugang für die Frauenmannschaft verpflichtet: Stürmerin Isabella Jaron wechselt vom FC Carl Zeiss Jena zu den Grün-Weißen. Dies gab der Verein bekannt.
Nach dem Transfer von Elena Mühlemann hat der SV Werder Bremen erneut eine Spielerin vom Absteiger FC Carl Zeiss Jena unter Vertrag genommen. Isabella Jaron, 22 Jahre alt, ist der dritte Neuzugang des Vereins in diesem Sommer, in dem insgesamt etwa zehn neue Spielerinnen erwartet werden.
„Ich habe nicht lange überlegt, bis ich mich entschieden habe“, erklärte Isabella Jaron, die in Cloppenburg geboren wurde, zu ihrem Wechsel zu den Werder-Frauen. „Die Nähe zu meiner Heimat war ein großer Faktor. Als Kind war ich oft im Weserstadion, daher besteht bereits eine gewisse Verbundenheit. Jetzt selbst das Werder-Trikot als aktive Spielerin zu tragen, ist für mich die Erfüllung eines Kindheitstraums.“
In der vergangenen Bundesliga-Saison war Isabella Jaron mit sechs Toren die beste Torschützin ihres Vereins. „Ich verfolge ihren Werdegang schon lange und finde ihre Spielfreude sowie ihre besonderen Fähigkeiten im letzten Drittel bemerkenswert“, lobte Werder Bremens Trainerin Friederike „Fritzy“ Kromp. „Sie ist in der Offensive variabel einsetzbar und wird eine echte Bereicherung für unser Team sein.“ Vor ihrer Zeit in Jena spielte Jaron für SCR Altach in Österreich und ihren Ausbildungsverein SV Meppen.
Zusätzlich hat der SV Werder Bremen auch Elena Mühlemann verpflichtet, die ebenfalls vom FC Carl Zeiss Jena kommt. Mühlemann, eine 22-jährige Mittelfeldspielerin, bringt bereits Erfahrung aus der ersten und zweiten Liga in Deutschland mit. Kromp äußerte sich positiv über die junge Spielerin: „Elena ist talentiert und flexibel einsetzbar. Sie hat in den letzten Jahren eine spannende Entwicklung durchlaufen und wird mit ihrer positiven Art eine Bereicherung für jede Mannschaft sein.“
In der vergangenen Saison spielte Mühlemann 23 Bundesliga-Spiele für Jena, konnte jedoch keinen Treffer erzielen. Der Verein stieg am Ende der Saison als Tabellenletzter ab, erreichte jedoch das Halbfinale im DFB-Pokal. Die Schweizerin wurde beim FC Luzern ausgebildet, bevor sie 2022 zum 1. FC Nürnberg wechselte und dort den Aufstieg in die Bundesliga schaffte. Nach einem Jahr bei Eintracht Frankfurt II landete sie in der vergangenen Saison in Jena.
„Ich kenne und schätze ‚Fritzy‘ aus meiner Zeit in Frankfurt. Wir hatten gute Gespräche, daher fiel mir die Entscheidung sehr leicht“, sagte Mühlemann zu ihrem Wechsel zu Werder Bremen. „Ich freue mich darauf, in einer der stärksten Ligen zu spielen und meinen Teil zur Weiterentwicklung der Werder-Frauen beizutragen.“ Der erste Neuzugang der Grün-Weißen war Lilli Purtscheller, und es wird ein umfangreicher Transfer-Sommer erwartet, da Kromp etwa zehn neue Spielerinnen angekündigt hat.