Talente im Duell: El Mala und Karl im Fokus
Das Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Bayern München am Mittwochabend bot ein Schaulaufen der deutschen Mega-Talente. Auf Seiten des 1. FC Köln war Said El Mala (19) aktiv, während der FC Bayern München mit Lennart Karl (17) aufwartete.
Karl ging als Sieger vom Platz. Er wurde eingewechselt, spielte 24 Minuten und erzielte das entscheidende Tor zum 3:1-Endstand für die Bayern. El Mala, der nach zwei Einsätzen von der Bank in die Startelf rückte, konnte hingegen nicht überzeugen und vergab früh eine große Chance. Nach 77 Minuten war sein Spiel beendet, ohne dass er weitere Torschüsse verzeichnen konnte.
Nach dem Spiel erhielt El Mala jedoch Lob von Max Eberl, dem Sportvorstand des FC Bayern München. In einem Gespräch mit EXPRESS.de äußerte er sich über den Kölner Youngster: „Was halten Sie von El Mala – ist er in Köln gut aufgehoben, oder wäre er auch etwas für den FC Bayern?“ Eberl lächelte und antwortete: „Das müssen Sie die Kölner Kollegen fragen, was sie von El Mala halten. Er ist beim FC unter Vertrag und das ist eine tolle Geschichte. Er war auch mal in der Gladbacher Jugend, dann in Meerbusch, und ist dann über Viktoria beim FC gelandet.“
Als Eberl merkte, dass er möglicherweise zu ausführlich über El Mala sprach, musste er lachen: „Scheiße, jetzt denkt ihr, ich kenne ihn gut. Toller Junge, macht Spaß, ihn Fußball spielen zu sehen.“
Diese Aussagen sind besonders interessant, da die Münchner den Außenstürmer des FC Köln seit Wochen beobachten und sich angeblich intensiv mit ihm beschäftigen. Gerüchte besagen sogar, dass sie alles daran setzen würden, El Mala bereits im Sommer an die Säbener Straße zu holen.
El Mala hat jedoch einen Vertrag bis 2030 beim 1. FC Köln, und der Verein möchte ihn ungern abgeben. Dennoch könnte man bei einem Angebot, das über seinem Marktwert von 40 Millionen Euro liegt, schwach werden.
Nach Informationen von EXPRESS.de plant El Mala jedoch, sich zunächst weiter in Köln zu entwickeln. Ein Wechsel ins Ausland wäre zu einem späteren Zeitpunkt bevorzugt, um nicht gegen seinen aktuellen Verein spielen zu müssen. Diese Überlegungen könnten sich jedoch ändern.
Zuletzt wurde bekannt, dass die El-Mala-Seite vom DFB ein Signal erhalten haben soll, dass man ihn auch künftig gerne in der Bundesliga sehen würde. Fakt ist, dass die Bayern ein Interesse daran haben, viele junge Nationalspieler in ihren Reihen zu haben. Ein Wechsel innerhalb der Liga wäre finanziell nur den Bayern zuzutrauen. Eberls Aussagen haben zudem deutlich gemacht, was er von El Mala hält: „Toller Junge, macht Spaß, ihn Fußball spielen zu sehen.“