Tragischer Vorfall überschattet DFB-Pokalspiel zwischen RB Leipzig und Energie Cottbus

Tragischer Vorfall überschattet DFB-Pokalspiel zwischen RB Leipzig und Energie Cottbus

Ein tragischer Todesfall überschattet die Begegnung zwischen RB Leipzig und Energie Cottbus in der zweiten Runde des DFB-Pokals.

Die Partie zwischen dem FC Energie Cottbus und RB Leipzig begann mit einer großartigen Stimmung, endete jedoch in tragischer Stille. Während des Spiels gab RB Leipzig bekannt, dass ein Fan des Vereins noch vor dem Anpfiff ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, wo er kurze Zeit später verstarb.

Auf seinem X-Profil erklärte RB Leipzig: „Beim Zutritt zum Stadion kam es tragischerweise ohne Fremdeinwirkung zu einem medizinischen Notfall. Wir haben soeben die traurige Information erhalten, dass der betroffene RB-Leipzig-Fan im Klinikum verstorben ist.“

Der Verein fügte hinzu: „Aus diesem Grund und aus Respekt vor den Angehörigen reduzieren wir die Liveberichterstattung aus Cottbus auf ein Mindestmaß. In diesem Moment tritt der Fußball in den Hintergrund. Wir bitten um euer Verständnis. Den Angehörigen möchten wir unser tiefes Beileid und die aufrichtige Anteilnahme ausdrücken.“

Im ausverkauften Energie-Stadion, das insgesamt 19.700 Fans beherbergte, darunter etwa 2.000 mitgereiste Anhänger aus Leipzig, herrschte nach Bekanntgabe des tragischen Vorfalls in der zweiten Halbzeit größtenteils Stille, um dem Verstorbenen und seinen Angehörigen Respekt zu zollen. Entsprechend zurückhaltend fielen die Torjubel in dieser Spielhälfte aus. Später nahmen die Cottbuser Fans jedoch ihre Fangesänge wieder auf.

Zu Beginn hatten beide Fanlager noch für eine ausgelassene Stimmung gesorgt und Pyrotechnik gezündet, um ihre Mannschaften anzufeuern. Nach dem schrecklichen Vorfall war dies jedoch kein Thema mehr.

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