Transfer von Ricardo Pepi zu FC Fulham gescheitert

Transfer von Ricardo Pepi zu FC Fulham gescheitert

Der FC Augsburg hatte große Hoffnungen auf den Transfer von Ricardo Pepi, doch der Wechsel von PSV Eindhoven zu FC Fulham ist gescheitert.

In den letzten Tagen schien alles auf einen erfolgreichen Transfer hinauszulaufen: Ricardo Pepi stand kurz davor, von PSV Eindhoven zu FC Fulham zu wechseln. Ein Ablösebetrag von rund 36 Millionen Euro plus Boni war im Gespräch – ein Deal, der auch für den FC Augsburg von großem Interesse war. Schließlich hätte dieser Transfer den Augsburger Kassen einen erheblichen finanziellen Schub gegeben, da eine vertraglich festgelegte Weiterverkaufsbeteiligung von über 3,5 Millionen Euro für den FCA vorgesehen war. Doch diese Möglichkeit bleibt vorerst aus.

Der Transfer scheiterte, obwohl zwischen den Clubs Einigung erzielt und der Medizincheck erfolgreich absolviert wurde. Der Grund lag nicht im finanziellen Bereich, sondern in einem entscheidenden Vertragsdetail: Es ging um den Zeitpunkt, ab dem der Transfer formal abgeschlossen werden sollte und Fulham das Risiko für Ricardo Pepi übernehmen würde. Dies bestätigte der Sportchef von PSV, Earnie Stewart, am Wochenende gegenüber „ESPN“. Bereits im Winter hatten die „Cottagers“ um den ehemaligen Augsburger geworben, doch PSV lehnte ab, da die Zeit zu knapp war, um einen Nachfolger zu verpflichten.

Die Engländer wollten sich nun eine Hintertür offenhalten: Sollte Pepi bis zum Sommer verletzungsbedingt ausfallen, hätte Fulham den Deal rückgängig machen können. Dies erscheint angesichts von Pepis Verletzungshistorie, einschließlich einer schweren Knieverletzung im Jahr 2025, nachvollziehbar. PSV Eindhoven bestand jedoch darauf, dass mit Abschluss der Vereinbarung auch die Verantwortung vollständig auf FC Fulham übergeht, was letztlich zum Scheitern des Transfers führte.

Für den FC Augsburg ist das Scheitern besonders enttäuschend. Der FCA hatte sich beim Verkauf von Ricardo Pepi im Jahr 2023 eine Weiterverkaufsbeteiligung von 20 Prozent gesichert – allerdings nur auf den Betrag, der über die damalige Ablöse hinausgeht. Ein hochdotierter Weiterverkauf wie der jetzt geplante hätte diese Klausel für Augsburg wirklich lukrativ gemacht. Dieser Moment bleibt nun vorerst verpasst.

Ein Wechsel des Stürmers, der in 96 Partien für die Niederlande 39 Tore und acht Vorlagen erzielt hat, ist jedoch nicht ausgeschlossen. Sowohl PSV Eindhoven als auch FC Fulham könnten im Sommer einen neuen Anlauf starten – dann unter klareren Bedingungen im Transferfenster. Für Augsburg bleibt somit die Hoffnung, dass der „Geldregen“ nur aufgeschoben ist.

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