UEFA Droht Barcelona Mit Strafe Vor Saisonbeginn

UEFA Droht Barcelona Mit Strafe Vor Saisonbeginn

Barcelona – Die finanziellen Schwierigkeiten des FC Barcelona sind seit Jahren ein zentrales Thema für den Verein. In einer jüngsten Aussage enthüllte Präsident Joan Laporta, welche Strafe die UEFA dem Club vor Beginn der Saison angedroht hatte. Bei der Generalversammlung am vergangenen Sonntag sprach der 63-Jährige offen über die angespannte Lage.

In den letzten Jahren hat sich der Schuldenberg des Vereins auf insgesamt 159 Millionen Euro angehäuft, hauptsächlich durch Transfers. Dieser Betrag muss an 24 verschiedene Clubs zurückgezahlt werden, darunter auch der FC Bayern und RB Leipzig. Die Schulden sind eine Folge des Transfermodells des spanischen Fußballgiganten, der aufgrund seiner finanziellen Schwierigkeiten häufig auf Ratenzahlungen angewiesen ist.

Laporta berichtete, dass die UEFA aufgrund finanzieller Unregelmäßigkeiten und Verstöße gegen das Financial Fairplay mit einer drastischen Strafe gedroht hatte. Er erklärte während der Versammlung: „Die UEFA wollte uns bestrafen, indem sie uns die Teilnahme an der nächsten Champions League verwehrt. Da Barcelona keine Aktiengesellschaft ist und sein Kapital nicht erhöhen kann, war dies eines der Argumente, das wir vorbrachten, um die Strafe von 60 auf 15 Millionen Euro zu reduzieren.“ (Zitat via Sport BILD)

Nach intensiven Verhandlungen gelang es den Verantwortlichen des Vereins, die ursprünglich angedrohte Strafe von 60 Millionen Euro auf 15 Millionen Euro zu senken. Laut Laporta arbeitet der Verein intensiv daran, die wirtschaftliche Situation zu stabilisieren. Der gefürchtete Ausschluss aus der Champions League blieb den Blaugrana zunächst erspart. Sollte sich die wirtschaftliche Lage jedoch weiter verschlechtern und Barcelona gegen die wirtschaftlichen Richtlinien der UEFA verstoßen, könnte die CL-Sperre in Zukunft zur Realität werden.

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