Ungewisse Situation um Serge Gnabry beim FC Bayern
Die Situation um Serge Gnabry beim FC Bayern bleibt weiterhin unklar. Der Offensivspieler leidet weiterhin unter muskulären Problemen und steht vor dem bevorstehenden Spiel gegen Brügge zur Diskussion.
In München hat Gnabry das Abschlusstraining vor dem Champions-League-Heimspiel gegen die Belgier verpasst. Laut Informationen von Sky trainierte er individuell auf einem Nebenplatz, weshalb ein Einsatz als sehr unwahrscheinlich gilt.
Eine positive Nachricht kommt hingegen von einem anderen Spieler: Josip Stanišić, der zuletzt aufgrund einer Knieverletzung pausiert hatte, konnte wieder teilweise am Training teilnehmen. Über seine Nominierung für den Kader soll jedoch erst in den kommenden Stunden entschieden werden, so Sky.
Am vergangenen Wochenende hatte Gnabry bereits das Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund verpasst. Wie die BILD berichtet, deuten die Adduktorenprobleme jedoch nicht auf eine schwerwiegende Verletzung hin. Sportvorstand Max Eberl erklärte nach dem 2:1-Sieg gegen den BVB: „In der finalen Trainingseinheit am Freitag hat er etwas in den Adduktoren gespürt, einen leichten Schmerz. Nichts ist gerissen, nichts Dramatisches. Es ist nicht so schlimm.“ Zudem fügte Eberl hinzu: „Er sollte relativ bald wieder verfügbar sein.“
Auch Trainer Vincent Kompany gab vor dem Anpfiff des Dortmund-Spiels vorsichtige Entwarnung: „Serge hat etwas in den Adduktoren gespürt. Es ist nicht so schlimm. Es ist gestern passiert. Das Spiel ist heute, aber es kommt zu früh.“ Gnabry selbst zeigte sich gelassen und antwortete auf die Frage nach seinem Zustand nach dem Spiel schlicht: „Gut.“
Für die Bayern bleibt die Personalie dennoch offen. Bereits am Mittwoch steht das Champions-League-Duell mit dem FC Brügge an. Die Münchner wollen nach zwei Siegen zum Auftakt ihren starken Saisonstart in der Königsklasse weiter ausbauen. Sollte es für Gnabry nicht reichen, wird eine Rückkehr zum Bundesliga-Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach am kommenden Wochenende erwartet. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)