Verhandlungen um Ko Itakura: Borussia Mönchengladbach steht vor einem Geldregen
Die Verhandlungen über den Transfer von Ko Itakura nehmen an Fahrt auf, und Borussia Mönchengladbach könnte sich auf einen finanziellen Gewinn freuen.
In Mönchengladbach bleibt abzuwarten, ob noch vor dem Doppel-Test gegen den FC Brentford am Freitag und Samstag eine endgültige Entscheidung getroffen wird. Fakt ist jedoch, dass sich der Poker um Ko Itakura zuspitzt und Borussia Mönchengladbach offenbar zu Recht auf bestimmten Forderungen bestanden hat.
Die Situation um den Innenverteidiger lässt sich kurz zusammenfassen: Nach längerer Wartezeit zeigte Ajax Amsterdam Interesse, nachdem die Niederländer Jorrel Hato an den FC Chelsea verkauft hatten. Auch Feyenoord Rotterdam und Eintracht Frankfurt haben Interesse signalisiert, doch laut Sky Sport soll Itakura sich bereits mit Ajax auf einen Vertrag bis 2029 mit einer Option für ein weiteres Jahr geeinigt haben.
Am Montag berichtete der Bezahlsender von einem ersten Angebot der Amsterdamer, das Gladbach abgelehnt hat. Nach den Abgängen von Alassane Pléa und Tomàš Čvančara hat Borussia eine verbesserte Verhandlungsposition, da die beiden Stürmer Haris Tabaković und Shuto Machino unabhängig vom möglichen Itakura-Transfer verpflichtet wurden.
Laut Sky Sport haben die Verhandlungen am Mittwoch an Intensität gewonnen, und am Donnerstagmorgen wurden weitere Informationen bekannt. Demnach steht der Deal kurz vor dem Abschluss, mit einem Gesamtpaket von elf bis 13 Millionen Euro im Raum. Eine fixe Ablösesumme von zehn Millionen Euro wurde bereits vereinbart, während nun die Struktur der Bonuszahlungen ausgearbeitet wird.
Es deutet sich eine Lösung an, die für alle Beteiligten akzeptabel ist. Bei Ajax könnte Itakura den nächsten Schritt in seiner Karriere machen, während er die Aussicht auf internationalen Fußball und die Möglichkeit hat, um Titel zu spielen, erhält. Der niederländische Rekordmeister investiert nur einen Teil der Ablösesumme für Hato in einen Ersatz, während Gladbach die Möglichkeit hat, den Kader mit den Einnahmen zu vervollständigen.
Erste Transfergerüchte deuten darauf hin, dass neben einem Flügelspieler auch ein Innenverteidiger verpflichtet werden könnte. Wie viel Borussia letztendlich investieren wird, bleibt jedoch abzuwarten. Laut Transfermarkt haben die Fohlen bis jetzt acht Millionen Euro mehr für Machino, Tabaković und Jens Castrop ausgegeben, als sie durch die Verkäufe von Alassane Pléa und Tomàš Čvančara eingenommen haben.
Wenn Gladbach und Ajax zu einer Einigung kommen, wird Itakura der fünfte Spieler sein, für den Sport-Geschäftsführer Roland Virkus eine zweistellige Millionensumme erzielt. Den Anfang machte Breel Embolo, der 2022 für 12,5 Millionen Euro an die AS Monaco verkauft wurde. Im Sommer 2023 wechselte Jonas Hofmann für 10 Millionen Euro zu Bayer Leverkusen, während das Eigengewächs Jordan Beyer für 15 Millionen Euro zum FC Burnley abwanderte. Vor einem Jahr zog es Manu Koné für bis zu 20 Millionen Euro zur AS Rom.